Das US-Außenministerium hat eine neue Reisewarnung der Stufe 3 für Zypern herausgegeben. Amerikanische Bürger werden darin aufgefordert, Reisen in das Land zu überdenken, da die Spannungen in der Region wegen des Konflikts zwischen den USA und Iran zunehmen.
Grund für die Reisewarnung
Die Warnung wurde am 3. März veröffentlicht. Laut Außenministerium besteht ein erhöhtes Risiko durch mögliche militärische Konflikte sowie eingeschränkte Unterstützung durch die US-Botschaft in einigen Gebieten der Insel, insbesondere im von türkischen Zyprioten verwalteten Teil.
Außerdem wurde nicht unbedingt benötigtem Botschaftspersonal und deren Familien erlaubt, das Land zu verlassen.
Drohnenangriff auf Militärbasis
Die Sicherheitslage verschärfte sich zusätzlich, nachdem am 2. März eine Drohne ein Gebäude auf einer britischen Militärbasis in Zypern getroffen hatte. Dieser Vorfall erhöhte die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts in der Region.
Zypern liegt im östlichen Mittelmeer nahe dem Libanon, einem Land, für das die USA bereits die höchste Reisewarnstufe „Level 4 – Do Not Travel“ ausgesprochen haben.
Militärische Verstärkung in der Region
Angesichts der angespannten Lage haben Frankreich, Griechenland und das Vereinigte Königreich ihre Verteidigungskräfte rund um die Insel verstärkt.
Tipps für Reisende
Amerikanern, die dennoch nach Zypern reisen, empfiehlt das Außenministerium:
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sich beim Smart Traveler Enrollment Program (STEP) anzumelden
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die lokalen Nachrichten aufmerksam zu verfolgen
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besonders auf ihre Umgebung zu achten
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einen Notfallplan für eine schnelle Ausreise zu haben, der nicht von US-Regierungshilfe abhängig ist
Grundsätzlich rät das Außenministerium derzeit allen US-Bürgern zu erhöhter Vorsicht bei Auslandsreisen, solange die internationale Lage angespannt bleibt.
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