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USA warnen vor erhöhter Kriminalität in Grenada – Reisewarnstufe auf „Level 2“ angehoben

PublicDomainPictures (CC0), Pixabay
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Das US-Außenministerium hat die Reisewarnstufe für Grenada am 5. Januar auf „Level 2: Erhöhte Vorsicht“ angehoben. Hintergrund ist eine Zunahme von gewalttätigen Verbrechen auf der bei Tourist:innen beliebten Karibikinsel.

In der offiziellen Mitteilung heißt es:

„Gewalttaten können überall in Grenada vorkommen. Amerikanische Staatsbürger wurden Opfer von bewaffneten Raubüberfällen, Körperverletzungen, Einbrüchen und Vergewaltigungen. In einigen Fällen kamen US-Bürger ums Leben.“

Zudem wird auf die teils langsamen Reaktionszeiten der Polizei hingewiesen – ein Umstand, der sich deutlich von den Erwartungen vieler US-Reisender unterscheidet.

Verhaltenshinweise für Reisende

Das Außenministerium empfiehlt allen, die nach Grenada reisen, folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Unauffälliges Verhalten in der Öffentlichkeit

  • Ständige Aufmerksamkeit für die Umgebung

  • Keine Tür öffnen, wenn man den Besucher nicht kennt

  • Registrierung im kostenlosen Smart Traveler Enrollment Program (STEP)

  • Abschluss einer Reiseversicherung

Einst sicher, jetzt mit Warnhinweis

Noch 2025 galt Grenada laut Reiseplattform Always All-Inclusive als eine der 10 sichersten Karibikdestinationen. Die aktuelle Heraufstufung auf Level 2 – in einem System von 1 (normal) bis 4 (nicht reisen) – stellt somit eine signifikante Verschlechterung der Sicherheitslage dar.

USA TODAY hat die Tourismusbehörde Grenadas um eine Stellungnahme gebeten, bisher jedoch keine Antwort erhalten.

Weitere Informationen und individuelle Bewertungen

Das US-Außenministerium stellt auf seiner Website länderspezifische Reisehinweise zur Verfügung. Die vier Warnstufen sollen Bürger:innen helfen, Risiken besser einzuschätzen und entsprechend vorbereitet zu reisen.

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