Die USA und Ecuador haben am 3. März gemeinsame Militäroperationen in Ecuador begonnen. Ziel der Einsätze ist der Kampf gegen sogenannte „designierte Terrororganisationen“, die mit Drogenhandel und organisierter Kriminalität in Verbindung stehen.
Das US-Südkommando (U.S. Southern Command) gab die Operation in einer Erklärung auf der Plattform X bekannt. Weitere Details über die militärischen Maßnahmen wurden jedoch zunächst nicht veröffentlicht.
General Francis L. Donovan, Kommandeur des Südkommandos, lobte die ecuadorianischen Streitkräfte für ihren Einsatz:
„Wir würdigen die Männer und Frauen der ecuadorianischen Streitkräfte für ihr unerschütterliches Engagement in diesem Kampf. Sie zeigen Mut und Entschlossenheit bei ihren fortgesetzten Aktionen gegen Narco-Terroristen in ihrem Land.“
Neue Phase im Kampf gegen Kriminalität
Kurz nach der Ankündigung erklärte auch das ecuadorianische Verteidigungsministerium, dass eine „neue Phase im Kampf gegen Narco-Terrorismus und illegalen Bergbau“ begonnen habe.
Auch Präsident Daniel Noboa hatte bereits am 2. März entsprechende Maßnahmen angekündigt.
Details bleiben geheim
Laut Angaben des Verteidigungsministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters bleiben die genauen Details der militärischen Offensive geheim.
Ein Sprecher des US-Südkommandos erklärte gegenüber USA TODAY, dass es über die veröffentlichte Erklärung hinaus keine weiteren Informationen gebe. Auch das Pentagon und das ecuadorianische Verteidigungsministerium wurden um Stellungnahmen gebeten.
Der Einsatz erfolgt vor dem Hintergrund einer starken Zunahme von Gewalt durch Drogenkartelle und kriminelle Gruppen in Ecuador, die in den letzten Jahren zunehmend Einfluss im Land gewonnen haben
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