Die US-Bundesregierung ist seit drei Wochen lahmgelegt. Während Demokraten und Republikaner sich in Washington gegenseitig blockieren, spüren Millionen Menschen im ganzen Land zunehmend die Folgen. Flugverbindungen werden gestört, Museen und Zoos bleiben geschlossen, Nationalparks arbeiten nur noch mit Notpersonal, und viele Bundesangestellte erhalten kein Gehalt.
Der politische Stillstand hat auch Auswirkungen auf soziale Programme: Die Mittel für Lebensmittelhilfen und medizinische Unterstützung laufen aus, während wichtige Behörden nicht erreichbar sind.
Viele Bürgerinnen und Bürger äußern Unverständnis über die Situation. In früheren Jahren hätten beide Parteien trotz Meinungsverschiedenheiten zusammengearbeitet, heißt es. Heute jedoch scheine der politische Wille zum Kompromiss völlig verloren gegangen zu sein.
Das Vertrauen in die Politik sinkt weiter: Viele Menschen geben beiden Parteien gleichermaßen die Schuld. Andere sehen die Verantwortung eher bei der Regierungsmehrheit, die mit ihrer Machtposition keinen Fortschritt erzielt. Wieder andere machen das gesamte politische System verantwortlich – niemand im Kongress arbeite noch für das Volk, sondern nur für die eigene Partei.
Auch der Präsident steht in der Kritik: Seine Gegner werfen ihm mangelnde Führung und fehlende Lösungsansätze vor.
Bürgerinnen und Bürger berichten, dass sie staatliche Stellen telefonisch nicht mehr erreichen können – selbst bei dringenden Fragen zur Gesundheitsversorgung. Familien, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, geraten zunehmend unter Druck. Beschäftigte im öffentlichen Dienst stehen ohne Lohn da, viele wissen nicht, wie lange sie ihre laufenden Kosten noch decken können.
Reisende beklagen Verspätungen und gestrichene Flüge, und in touristischen Regionen bleiben die Einnahmen aus, weil Sehenswürdigkeiten geschlossen sind.
Während sich die wirtschaftlichen und sozialen Probleme verschärfen, bewegt sich in der Hauptstadt nichts. Beide Parteien verharren in ihren Positionen und blockieren sich gegenseitig.
Viele Bürgerinnen und Bürger haben den Eindruck, dass niemand in Washington noch im Interesse der Bevölkerung handelt. Die politische Krise entwickelt sich zunehmend zu einem Sinnbild für die tiefe Spaltung des Landes – und für den Vertrauensverlust in eine Regierung, die handlungsunfähig geworden ist.
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