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USA: Regierung nimmt nach 43-tägigem Shutdown Betrieb wieder auf – Rückzahlungen, Flüge und Lebensmittelhilfen laufen an

geralt (CC0), Pixabay
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Nach dem Ende des längsten Shutdowns in der Geschichte der USA läuft der Regierungsbetrieb langsam wieder an. Präsident Donald Trump unterzeichnete am 12. November ein Gesetz zur Wiederaufnahme der Finanzierung. Laut dem Weißen Haus dauerte der Stillstand genau 42 Tage, 22 Stunden und 25 Minuten.

Rückzahlung für Bundesangestellte

Hunderttausende Bundesbedienstete, die über einen Monat lang ohne Gehalt waren, sollen nun zwischen dem 15. und 19. November ihre ausstehenden Zahlungen erhalten – abhängig von der jeweiligen Behörde. Viele der 750.000 betroffenen Mitarbeiter kehrten am 13. November an ihre Arbeitsplätze zurück.

Lebensmittelhilfe wieder aktiviert

Rund 42 Millionen US-Amerikaner sind auf das „SNAP“-Programm (Lebensmittelhilfe) angewiesen. Während des Shutdowns wurden die Zahlungen ausgesetzt, was viele Familien an ihre Grenzen brachte. Das Landwirtschaftsministerium ordnete nun die sofortige Wiederaufnahme der Zahlungen an. In mindestens 16 Bundesstaaten wurden bereits alle Leistungen ausgezahlt, 13 weitere befinden sich noch in der Umsetzung.

TSA- und Flugpersonal unter Druck

Während des Shutdowns arbeiteten über 60.000 Sicherheits- und Fluglotsen ohne Gehalt weiter. Viele suchten sich Nebenjobs, was zu tausenden Flugverspätungen und -ausfällen führte. Verkehrsminister Sean Duffy sprach von fast 20.000 verspäteten Flügen. Auch nach dem Ende des Shutdowns bleiben Einschränkungen bestehen, da Personal und Flugzeuge neu koordiniert werden müssen.

Prämien für Einsatz während des Shutdowns

Heimatschutzministerin Kristi Noem kündigte Bonuszahlungen von 10.000 Dollar für TSA-Mitarbeiter an, die während des Shutdowns besondere Leistungen erbracht haben. Diese Mittel stammen laut Noem aus Einsparungen seit Trumps Amtsantritt.

Politische Schuldzuweisungen

Vizepräsident J.D. Vance warf den Demokraten vor, den Shutdown unnötig in die Länge gezogen zu haben. Die nun beschlossene Lösung hätte laut ihm „schon vor 45 Tagen“ erzielt werden können. Demokraten hielten dagegen, dass die Verhandlungen nötig gewesen seien, um sozialen Programmen langfristige Mittel zu sichern.

Kritik aus der Bevölkerung

Viele Betroffene, wie SNAP-Empfängerin Leah Skinner aus Colorado, fühlten sich als „Bauernopfer in einem politischen Schachspiel“. Die Sorgen um Essen und Miete seien real gewesen – während in Washington politische Machtspiele liefen.


Fazit: Der Shutdown ist beendet, doch die Auswirkungen für Millionen Menschen sind noch spürbar – insbesondere bei staatlicher Unterstützung, Flugreisen und dem Vertrauen in die Politik.

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