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USA kontrollieren Venezuelas Öl nach Sturz von Maduro – Kritik an Vorgehen wächst

PublicDomainPictures (CC0), Pixabay
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Nach der militärischen Gefangennahme von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro am 3. Januar 2026 durch die USA hat Außenminister Marco Rubio erklärt, Maduro sei ein „Hindernis für Fortschritt“ gewesen und habe sich jedem Abkommen verweigert. Der Sturz sei laut Rubio der „letzte Ausweg“ gewesen.

Ölverkauf durch die USA: Die Trump-Regierung hat daraufhin den Verkauf von Venezuelas Öl in Milliardenhöhe organisiert. Die Erlöse (bisher 500 Mio. USD) werden in einem Konto in Katar gehalten. Zwei ausländische Ölhandelsfirmen führen den Verkauf aus – beide sind in Korruptionsskandale in Lateinamerika verwickelt. Ein Händler spendete Milliarden an Trumps Wiederwahlkampagne, was bei Senator Chris Murphy den Verdacht auf Vetternwirtschaft und Korruption nährt.

Rubios Reaktion: Er verteidigte das Vorgehen mit logistischen Engpässen vor Ort. Langfristig solle Venezuela wieder selbst verkaufen. Auf Kritik, man habe „Venezuelas Öl mit vorgehaltener Waffe genommen“, antwortete Rubio ausweichend.

Delcy Rodríguez – zuvor Vizepräsidentin unter Maduro – fungiert nun als Übergangsführerin. Obwohl sie öffentlich die US-Einmischung kritisiert, arbeitet sie an Reformen, um den US-Ölverkauf abzusichern. Trumps Lob als „großartig“ steht im Widerspruch zu US-Geheimdienstberichten, die Zweifel an ihrer Loyalität säen.

Senatorin Jeanne Shaheen (Demokraten) kritisierte: „Wir haben einen Diktator gegen einen anderen ausgetauscht.“ Es gebe bislang keine freien Wahlen, keine Medienfreiheit und keine faire Opposition.

Bootsangriffe sorgen für Empörung: Senator Tim Kaine warf der Trump-Regierung tödliche Angriffe auf mutmaßliche Drogenboote in der Karibik vor – mit über 100 Toten, darunter zivile Schiffbrüchige, laut Videomaterial. Der erste bekannte Angriff war ein „Double-Tap“-Schlag – zwei Überlebende wurden gezielt getötet. Eine Klage wurde eingereicht.

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