Die Vereinigten Staaten haben die derzeitige Regierung Venezuelas offiziell anerkannt. Das bestätigte US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen mit Staats- und Regierungschefs aus Lateinamerika und der Karibik in Doral im US-Bundesstaat Florida.
Trump erklärte, die USA hätten die Regierung Venezuelas „rechtlich anerkannt“. Zuvor hatten sich Washington und die venezolanische Übergangsregierung darauf verständigt, ihre diplomatischen Beziehungen wieder aufzunehmen.
Seit der Festnahme des langjährigen Präsidenten Nicolás Maduro durch das US-Militär im Januar wird das ölreiche südamerikanische Land von Delcy Rodríguez als geschäftsführende Präsidentin geführt. Rodríguez war zuvor Vizepräsidentin unter Maduro.
Die Opposition in Venezuela erkennt die neue Regierung jedoch nicht an. Auch die bekannte Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado bezeichnet die Regierung unter Rodríguez als nicht legitim.
Hintergrund ist die umstrittene Präsidentschaftswahl im Jahr 2024. Damals hatten die USA und mehrere andere Staaten die Wiederwahl Maduros wegen Betrugsvorwürfen nicht anerkannt. Die jüngste Entscheidung Washingtons markiert daher eine deutliche Veränderung in der bisherigen politischen Linie gegenüber Caracas.
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