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US-Torhüterin Aerin Frankel sorgt mit Caesar-Salat-Bewertungen für Aufsehen bei Olympia

ExplorerBob (CC0), Pixabay
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Auf dem Eis gilt Aerin Frankel als „Green Monster“ – in Anlehnung an die berühmte grüne Stadionwand im Fenway Park in Boston. Die Torhüterin der US-amerikanischen Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen steht so stabil im Tor wie die Mauer im Baseballstadion. Doch ihr Spitzname passt auch aus einem anderen Grund: Frankel liebt grünen Salat – genauer gesagt Caesar Salad.

So sehr sogar, dass die 26-Jährige einen eigenen Instagram-Account dafür betreibt. Unter dem Namen @painbyromaine veröffentlicht sie seit Mai 2024 Fotos und Bewertungen von Caesar Salaten aus aller Welt. Während die USA bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand um den Einzug ins Finale kämpfen – am Montag steht das Halbfinale gegen Schweden an – sorgt ihr kulinarisches Hobby für zusätzliche Schlagzeilen.

„Es ist einfach schon lange eines meiner Lieblingsgerichte“, sagte Frankel nach dem 6:0-Viertelfinalsieg gegen Gastgeber Italien. Die Idee für den Account sei ursprünglich als Scherz entstanden, nachdem eine Freundin vorgeschlagen hatte, ihre Salatleidenschaft zu dokumentieren. „Ich bestelle eigentlich immer einen Caesar Salad für den Tisch“, erzählte sie.

Inzwischen hat Frankel Salate von Nova Scotia über Griechenland bis New York getestet. In Boston, wo sie für das PWHL-Team Boston Fleet spielt, sei „Mortadella Head“ ihr Favorit. Den besten Caesar Salad überhaupt habe sie allerdings in einem Restaurant namens Sugo in Toronto gegessen.

Auch in Mailand hat sie bereits mehrere Varianten probiert. Ihr erstes Olympia-Review vergab sie dem „Mugs & Co. Cozy Cafe & Bakery“ mit 7,8 von 10 Punkten. Besonders lobte sie die hohe Qualität von Fleisch und Käse in Italien – gewöhnungsbedürftig sei allerdings das dortige Caesar-Dressing.

Sportlich läuft es für Frankel ebenfalls hervorragend: In drei Einsätzen kassierte sie bislang nur ein Gegentor. Dass ihr Salat-Account beinahe ebenso viel Aufmerksamkeit erhält wie ihre Paraden, überrasche sie dennoch. „Es ist schon ein bisschen verrückt – aber auch ziemlich lustig“, sagte sie. „Ich mache das einfach aus Spaß, und es freut mich, dass andere das auch genießen.“

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