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US-Kongressabgeordneter Doug LaMalfa mit 65 Jahren verstorben

RobVanDerMeijden (CC0), Pixabay
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Der republikanische US-Abgeordnete Doug LaMalfa aus Kalifornien ist am 5. Januar im Alter von 65 Jahren nach einem medizinischen Notfall verstorben. Das bestätigten lokale Behörden und politische Weggefährten am 6. Januar 2026.

Laut dem Büro des Sheriffs von Butte County wurden Einsatzkräfte gegen 18:50 Uhr zu LaMalfas Wohnhaus gerufen. Er wurde ins Enloe Hospital in Chico eingeliefert, wo er während einer Operation verstarb. Eine offizielle Todesursache wurde bislang nicht veröffentlicht.

Doug LaMalfa vertrat seit 2012 den 1. Kongresswahlbezirk Kaliforniens, der sich vom Norden des Bundesstaates bis in die Region nördlich von Sacramento erstreckt. Zuvor war er bereits im kalifornischen Staatsparlament tätig.

Mit seinem Tod und dem kürzlichen Rücktritt der republikanischen Abgeordneten Marjorie Taylor Greene schrumpft die Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus auf 218 zu 213 Sitzen.

Politische Reaktionen und Nachrufe

Ehemaliger Präsident Donald Trump äußerte während einer Ansprache an republikanische Abgeordnete seine Anteilnahme:

„Ich war sehr betroffen von seinem Tod. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Jill und der Familie. Doug war jemand, den ich nie anrufen musste, um ihn von einem Gesetz zu überzeugen – er war stets loyal.“

Auch die Demokraten würdigten LaMalfa. Bei einer inoffiziellen Anhörung zum fünften Jahrestag des Sturms auf das Kapitol vom 6. Januar 2021 hielten sie eine Schweigeminute ab.

Zahlreiche republikanische Politiker würdigten LaMalfas Einsatz für ländliche Regionen und seine konservativen Überzeugungen:

  • Tom Emmer (Rep., Minnesota): „Doug war ein liebevoller Ehemann, Vater und ein standhafter Vertreter seiner Wähler.“

  • Richard Hudson (Rep., North Carolina): „Ein prinzipientreuer Konservativer und unermüdlicher Kämpfer für Nordkalifornien.“

Hintergrund und letzte politische Äußerungen

LaMalfa stammte aus einer traditionsreichen Farmerfamilie und bewirtschaftete einen Reisbetrieb in Nordkalifornien. Er engagierte sich zeitlebens in seiner Gemeinde und vertrat wirtschaftlich konservative Positionen.

Noch wenige Tage vor seinem Tod hatte er sich öffentlich zum US-Militärschlag gegen Venezuela geäußert und diesen in den sozialen Medien gelobt:

„Ein beeindruckender, präziser Einsatz amerikanischer Militärmacht. Keine amerikanischen Opfer – das ist entscheidend. Wir senden damit ein klares Signal an alle Gegner der Freiheit.“

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