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US-Behörden warnen vorsorglich vor möglichem Drohnenrisiko in Kalifornien

PuppypawsAZ (CC0), Pixabay
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US-Sicherheitsbehörden haben Strafverfolgungs- und Sicherheitsstellen im Bundesstaat California vor einem möglichen Drohnenrisiko im Zusammenhang mit dem eskalierenden Konflikt zwischen Iran, den United States und Israel gewarnt. Gleichzeitig betonen die Behörden, dass derzeit keine konkreten Hinweise auf eine unmittelbare Bedrohung vorliegen.

Die Warnung geht auf ein internes Geheimdienstmemorandum zurück, das Ende Februar an Partner der sogenannten Joint Terrorism Task Force im Bundesstaat verteilt wurde. Hintergrund sind die jüngsten Militärschläge der USA und Israels gegen Ziele im Iran sowie Gegenangriffe Teherans im Nahen Osten.

US-Präsident Donald Trump erklärte am Mittwoch auf Nachfrage von Journalisten, er sei nicht besorgt über mögliche iranische Vergeltungsangriffe auf amerikanischem Boden.

Geheimdiensthinweis zu möglichen Drohnenstarts vor der Küste

Nach Angaben von Sicherheitskreisen hatten US-Behörden Hinweise erhalten, wonach Iran theoretisch erwogen haben könnte, unbemannte Fluggeräte von einem Schiff vor der US-Küste aus zu starten. Zielorte seien in dem internen Papier nicht konkret genannt worden.

Die Informationen stammen laut Berichten aus Geheimdienstanalysen der United States Coast Guard und wurden aus Vorsichtsgründen an Behörden weitergeleitet. Ermittler betonen, dass solche Warnungen häufig breit formuliert werden, um erhöhte Aufmerksamkeit zu schaffen – nicht unbedingt, weil ein konkreter Anschlagsplan vorliegt.

Mehrere Behörden, darunter das Federal Bureau of Investigation (FBI), äußerten sich zu den Details nicht öffentlich.

Kalifornien informiert lokale Sicherheitsbehörden

Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, bestätigte, dass die Behörden über entsprechende Hinweise informiert wurden. Die Informationen seien unmittelbar an lokale Sicherheitsstellen weitergegeben worden.

Nach Beginn der militärischen Auseinandersetzungen wurde im Bundesstaat ein State Operations Center eingerichtet, das gemeinsam mit lokalen Behörden und Katastrophenschutzstellen mögliche Sicherheitsrisiken überwacht.

Militärische Drohnen unterscheiden sich stark von Hobbygeräten

Bei den in der Warnung erwähnten Drohnen handelt es sich nicht um handelsübliche Hobby- oder Kameradrohnen. Militärische UAV-Systeme (Unmanned Aerial Vehicles) sind hochentwickelte Fluggeräte mit großer Reichweite.

Solche Systeme arbeiten in der Regel mit:

  • Satellitennavigation

  • vorprogrammierten Flugrouten

  • Funkverbindungen zur Fernsteuerung

Ein Angriff aus großer Entfernung – etwa von einem Schiff vor der Küste – wäre technisch anspruchsvoll und würde voraussichtlich von amerikanischen Radar-, Luftabwehr- und Marineeinheiten erkannt werden.

Keine konkreten Ziele genannt

Behörden betonen ausdrücklich, dass keine konkreten Orte in Kalifornien als mögliche Ziele identifiziert wurden. In allgemeinen Sicherheitsanalysen konzentrieren sich Experten stattdessen auf typische Kategorien möglicher Ziele, darunter:

  • kritische Infrastruktur wie Häfen oder Energieanlagen

  • militärische Einrichtungen

  • symbolisch wichtige öffentliche Orte

Behörden sehen derzeit keine akute Bedrohung

Mehrere Sicherheitsvertreter erklärten, dass die Informationen derzeit nicht als glaubwürdiger Hinweis auf einen unmittelbar geplanten Angriff bewertet werden.

Auch eine Analyse des U.S. Department of Homeland Security kommt zu dem Schluss, dass Iran und verbündete Gruppen zwar theoretisch Aktionen gegen amerikanische Interessen in Betracht ziehen könnten, ein größerer Angriff auf US-Gebiet jedoch als unwahrscheinlich gilt.

Für die Bevölkerung bedeutet die Warnung laut Behörden vor allem eines: erhöhte Aufmerksamkeit – aber keinen Anlass zur Sorge. Sie sei Teil der üblichen Sicherheitsüberwachung angesichts internationaler Konflikte und nicht Ausdruck einer akuten Gefahrenlage.

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