Die CDU/CSU-Fraktion plant, das im Jahr 2024 verabschiedete Cannabisgesetz der ehemaligen Ampel-Koalition zu überarbeiten oder rückgängig zu machen. Günter Krings (CDU), rechtspolitischer Sprecher der Fraktion, erklärte gegenüber Medien: „Als Union werden wir alles daransetzen, die negativen Auswirkungen der Cannabislegalisierung zu stoppen, Drogenkriminalität zu bekämpfen und den Jugendschutz zu stärken.“
Am 1. April 2024 trat das „Gesetz zum kontrollierten Umgang mit Cannabis“ in Kraft, das folgende Änderungen mit sich brachte:
Die Union sieht in der Teillegalisierung eine Gefahr für den Jugendschutz und befürchtet eine Zunahme des illegalen Handels. Zudem kritisieren viele Innen- und Rechtspolitiker der CDU/CSU, dass das Gesetz nicht ausreichend kontrolliert und durchgesetzt werden könne.
Mögliche Änderungen, die die Union anstrebt, könnten beinhalten:
Ob und in welchem Umfang die Union das Gesetz tatsächlich zurücknehmen oder verändern kann, hängt von der politischen Mehrheit im Bundestag ab. Während einige Bundesländer bereits striktere Umsetzungen angekündigt haben, könnte eine neue Bundesregierung nach der nächsten Wahl über das weitere Schicksal der Cannabisreform entscheiden.
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