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Umstrittene Militäraktion: Jeder dritte US-Amerikaner unterstützt Trumps Vorgehen gegen Maduro

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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Rund ein Drittel der US-Bevölkerung befürwortet die Militäraktion, mit der Venezuelas Präsident Nicolás Maduro abgesetzt und in die USA gebracht wurde. Das geht aus einer Reuters/Ipsos-Umfrage vom 5. Januar hervor. Ziel der Operation war es, Maduro wegen mutmaßlicher Drogendelikte vor ein US-Bundesgericht zu bringen.

Gleichzeitig äußerten sich 72 % der Befragten besorgt darüber, dass die Vereinigten Staaten sich zu stark in die Angelegenheiten Venezuelas einmischen könnten.

Die Umfrage, die am 4. und 5. Januar unter 1.248 Erwachsenen durchgeführt wurde, zeigt eine deutliche politische Spaltung: Während 65 % der Republikaner die Militäraktion befürworten, sind es bei den Demokraten lediglich 11 %, bei unabhängigen Wählerinnen und Wählern 23 %.

Präsident Donald Trump, der den Befehl zum Eingreifen gegeben hatte, verzeichnete in derselben Erhebung eine Zustimmungsrate von 42 % – der höchste Wert seit Oktober.

Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores wurden laut Trump am frühen Morgen des 3. Januar 2025 festgenommen. Beide erschienen am 5. Januar vor einem Bundesgericht in New York und plädierten auf „nicht schuldig“. Ihnen werden unter anderem Narko-Terrorismus, Verschwörung zum Kokainimport und Waffenvergehen vorgeworfen.

„Ich bin unschuldig. Ich bin kein Krimineller. Ich bin ein anständiger Mensch. Ich bin immer noch Präsident meines Landes“, erklärte Maduro durch einen Dolmetscher, bevor er vom vorsitzenden Richter Alvin Hellerstein unterbrochen wurde.

Maduro wird in den USA von Anwalt Barry Pollack vertreten. Dieser kündigte an, die Rechtmäßigkeit der „militärischen Entführung“ juristisch anzufechten.

Die Operation gegen Maduro reiht sich ein in eine Reihe umstrittener außenpolitischer Schritte Trumps, darunter Äußerungen über ein mögliches Ende der kubanischen Regierung sowie über strategische Interessen der USA in Grönland.

Ein weiterer Umfragewert verdeutlicht Trumps Rückhalt in seiner Partei: 43 % der Republikaner stimmten der Aussage zu, dass die USA „eine Politik der Dominanz in der westlichen Hemisphäre verfolgen sollten“. Nur 19 % widersprachen dieser Ansicht.

Die Online-Befragung hat laut Reuters/Ipsos eine Fehlertoleranz von etwa drei Prozentpunkten

 

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