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Trump’s „Zoll-Hammer“: Jetzt auch mit Aufwärmphase!

geralt (CC0), Pixabay
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Donald Trump macht ernst. Und dann nochmal ernst. Und dann… erstmal Pause. Die neuen Strafzölle gegen dutzende Länder kommen nicht am 1. August, wie angekündigt, sondern erst am 7. August. Warum? Na klar: Die Zöllner brauchen Zeit, sich an Trumps neueste Laune zu gewöhnen – oder, wie es das Weiße Haus nennt, um „das System umzusetzen“. Ein bisschen wie ein Software-Update, nur mit 39 % Zoll auf Schweizer Schokolade.

Trump, der vielleicht einzige Präsident, der Handelsabkommen für ein persönliches Dominospiel hält, hat nun also die „Zollhammer-Liste“ vorgestellt. Das ist weniger ein Dokument als ein globaler Stimmungstest: Wer hat Donald diese Woche geärgert?

Schweiz? 39 %!
Wegen Neutralität und vermutlich, weil sie seine Rolex billiger verkaufen.

Südafrika? 30 %!
Weil… warum nicht?

Israel? 15 % – weil man sich nicht lumpen lässt, aber auch nicht zu nett ist.

Syrien? 41 %!
Da hat vermutlich selbst Trump kurz gezuckt, ob das überhaupt noch was bringt.

Doch die eigentliche Meisterleistung liegt in der Verzögerungstaktik: Trump kündigt etwas an, alle diplomatischen Leitungen glühen – und dann sagt er: „Ach, erst nächste Woche.“ Vielleicht wollte er einfach, dass der Zoll-Knall mit dem neuen White-House-Ballsaal feierlich zusammenfällt. (Man munkelt: Ein Festakt mit Buffet aus zollfreiem mexikanischem Käse.)

Apropos Mexiko: Dem gönnt Trump eine 90-Tage-Gnadenfrist. Vermutlich, weil die Verhandlungen mit Präsidentin Sheinbaum am Telefon „sehr gut“ liefen – und weil Trump sich seinen Taco Tuesday nicht mit 30 % Zöllen verderben wollte.

Und Kanada? Nun ja. Nachdem Trudeau – pardon, Carney – sich diplomatisch für Palästina stark machte, gab’s die Retourkutsche: Zölle auf Ahornsirup und alles, was rot-weiß ist – jetzt 35 %! Das nenn ich mal Zuckersteuer mit geopolitischer Note.

Fazit: Trumps Zollpolitik ist wie ein schlechter Plot-Twist in einer Reality-Soap – keiner weiß, was als Nächstes passiert, aber alle zahlen am Ende drauf. Vielleicht sollte man die Zölle einfach mit der Laune des Präsidenten indexieren: Sonnenschein = 10 %, CNN-Bericht über Kritik = 40 %.

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