Was braucht ein Land, das sich mitten in einem Krieg gegen eine Atommacht befindet? Waffen? Sicherheitsgarantien? Militärische Unterstützung? Falsch! Laut US-Präsident Donald Trump braucht die Ukraine vor allem einen ordentlichen Rohstoff-Deal.
Trump setzt dabei auf ein Konzept, das man aus Mafia-Filmen kennt: Schutzgelderpressung, nur mit mehr Diplomatiefloskeln. Die Rechnung ist ganz einfach: 500 Milliarden Dollar in seltenen Erden – also Lithium, Titan und Co. – und im Gegenzug gibt es ein bisschen Schutz vor Putins Panzern. Ein bombensicheres Angebot! Wortwörtlich.
Doch was macht dieser undankbare Wolodymyr Selenskyj? Statt sich für diese einmalige Geschäftsgelegenheit zu bedanken, bezeichnet er das Angebot als „unseriös“ und besteht auf „echte Sicherheitsgarantien“. Wie unhöflich! Schließlich könnte Trump auch einfach gar nichts anbieten – oder noch schlimmer, Russland gleich die Schürfrechte schenken!
Russland, die USA und das neue Goldfieber in der Ukraine
Dass die Ukraine riesige Bodenschätze besitzt, ist kein Geheimnis. Russland weiß das seit Sowjetzeiten, und die USA haben spätestens seit Trumps Präsidentschaft einen neuen Wirtschaftszweig entdeckt: Geopolitik als Rohstoffhandel.
Nun wird spekuliert: Wie viel von diesen wertvollen Metallen hat Russland schon unter Kontrolle? Ist das Putins wahrer Masterplan? Und wenn ja, warum ist niemand vorher auf die Idee gekommen, Kriege einfach durch den Bergbau zu finanzieren?
Währenddessen gehen die Gespräche zwischen Trump und Selenskyj in eine neue Eskalationsrunde. Trump sieht den ukrainischen Präsidenten inzwischen als „Diktator ohne Wahlen“, und Selenskyj hält Trump für ein Opfer russischer Desinformation – was, mal ehrlich, gar nicht so weit hergeholt klingt.
„Unterzeichnen Sie den Deal – oder hören Sie auf zu quengeln“
Trumps Sicherheitsberater Mike Waltz gab sich im Fernsehen alle Mühe, die Ukraine zu beruhigen. Seine Kernbotschaft: „Unterschreibt das Abkommen und hört auf zu jammern!“ Schließlich sei es doch eine viel bessere Garantie als einfach nur mehr Munition.
Denn wer braucht schon Luftabwehrsysteme, wenn er stattdessen die Gewissheit hat, dass sich ein paar US-Milliardäre mit den ukrainischen Rohstoffen eine goldene Nase verdienen?
Waltz stellte klar: „Es mag ihnen nicht gefallen, aber wir werden das durchziehen.“ So klingt echte Diplomatie!
Friedensverhandlungen oder „Wir lassen euch allein“?
Währenddessen versichert das Weiße Haus, dass keine europäischen Staaten von den Verhandlungen zwischen den USA und Russland ausgeschlossen wurden. (Also abgesehen von der Ukraine selbst, aber das ist nur ein Detail.)
Die Trump-Regierung sei einfach nur pragmatisch. Und Pragmatismus bedeutet in diesem Fall offenbar: „Wir haben einen Plan, ihr werdet ihn mögen, oder ihr gewöhnt euch dran.“
Fazit: Wirtschaft vor Sicherheit – das neue Motto der Trump-Doktrin
Die Ukraine hat jetzt die Wahl: Seltene Erden gegen Schutz oder „Viel Glück im nächsten Winter“.
Ob Selenskyj die „beste Sicherheitsgarantie, die er sich erhoffen kann“, akzeptiert, bleibt abzuwarten. Aber wenn nicht, dann hört er bitte auf zu quengeln – so sagt es zumindest der neue amerikanische Verhandlungsstil.
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