Willkommen in der Ära der Working-Not-Working-Class! Während Millionen Amerikaner schuften, um ihre Miete zu zahlen, hat Präsident Donald Trump ein revolutionäres neues Arbeitsmodell eingeführt: Staatsdiener im Pyjama-Modus – 154.000 Angestellte, offiziell freigestellt, inoffiziell: auf Steuerkosten bezahlt zum Nichtstun.
Allein das Landwirtschaftsministerium zählt stolze 15.400 Homeoffice-Geister, das Pentagon verwöhnt 55.000 Soldaten ohne Auftrag, und auch das Ministerium für Kriegsveteranen gönnt 9.400 Helden des Sofa-Einsatzes eine Pause auf Staatskosten. Arbeitsfreie Zeit bei vollem Gehalt? Unter Trump kein Problem – Make Inactivity Great Again!
Offiziell nennt sich das Ganze „Programm zur aufgeschobenen Kündigung“. Inoffiziell: die wahrscheinlich teuerste Form der Betriebsruhe seit der Gründung der USA. Kritiker nennen es „absurd“, „verschwenderisch“ oder einfach „Trumpisch“. Denn wenn einer weiß, wie man mit Schulden umgeht, dann der Präsident, der Casinos in den Bankrott geführt hat.
Finanzminister Scott Bessent schweigt – vermutlich, weil er gerade damit beschäftigt ist, neue Stempel für die „Zuhause-aber-bezahlt“-Urkunden zu drucken. Währenddessen preist das Weiße Haus das Ganze als „beispiellose Einsparung“. Klar – wenn man 150.000 Menschen jahrelang bezahlt, damit sie nicht arbeiten, spart man sich wenigstens den Stress mit Arbeitszeugnissen.
Und die Organisation DOGE (klingt nach einem Elon-Musk-Meme, ist aber Trumps Behörden-Verschlankungsmaschine) nickt eifrig mit dem Hundekopf. Denn klar ist: Bürokratieabbau war noch nie so gemütlich – jedenfalls für die, die auf Staatskosten chillen dürfen.
Die Rechnung? Angeblich 14,7 Milliarden Dollar – oder, wie man in der Trump-Administration sagt: „Peanuts für die Freiheit von Faxgeräten.“
Fazit: Während andere über Work-Life-Balance reden, liefert Trump: Die USA 2025 – das einzige Land, in dem Nichtstun zur anerkannten Staatskarriere wird. Vielleicht kommt demnächst noch ein Orden dazu: der Medal of Couch Honor.
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