– Die ohnehin bröckelnde Beziehung zwischen Donald Trump und Elon Musk ist nun endgültig in eine offene Fehde umgeschlagen. Während Trump in einem Treffen mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz seinen „großen, schönen“ Steuer- und Sparplan verteidigte, schoss Musk auf X (ehemals Twitter) in Echtzeit zurück.
💥 Was ist passiert?
Donald Trump zeigte sich „sehr enttäuscht“ von Elon Musk. Der Grund: Musk kritisiert Trumps monumentales Gesetzespaket, das massive Steuersenkungen, drastische Kürzungen bei Sozialausgaben und eine Neuausrichtung der Subventionspolitik vorsieht – insbesondere zulasten von E-Mobilität und grüner Energie.
Musk konterte umgehend auf X:
„Ohne mich hätte Trump die Wahl verloren.“
Er verwies auf seine 290 Millionen Dollar Wahlkampfunterstützung – und warf Trump vor, das Gesetz „im Schutz der Nacht“ durchgewunken zu haben, ohne echte Debatte oder Transparenz.
🧾 Was steht im Gesetz?
Trumps Gesetzesentwurf beinhaltet:
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Die Streichung von Subventionen für Elektrofahrzeuge und Solarenergie
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Erhöhte Militärausgaben
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Kürzungen bei Sozialprogrammen
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Steuererleichterungen für Unternehmen und Spitzenverdiener
Musk kritisiert, dass Öl- und Gasunternehmen von den Kürzungen verschont blieben.
„Behaltet die unfairen Kürzungen für EVs meinetwegen – aber streicht bitte den BERG widerlicher Geldverschwendung“, schrieb Musk.
🏛️ Wie reagiert der Kongress?
Während Musk seine Community dazu aufrief, Druck auf republikanische Senatoren auszuüben, reagierten diese größtenteils gelassen:
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Sen. Lindsey Graham (SC): „Keine Ahnung, ob mich jemand angerufen hat.“
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Sen. Bernie Moreno (OH): „Normale Leute interessieren sich nicht dafür, wie die Wurst gemacht wird.“
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Sen. Ron Johnson (WI): „Viele Anrufe, aber wohl eher von Gegnern als Unterstützern.“
🇨🇳 Trump und Xi: Handelsgespräch mit “positivem Ergebnis”
Abseits der Twitter-Schlammschlacht sprach Trump auch mit Chinas Präsident Xi Jinping. Ergebnis: Laut Trump habe man „alle Komplexitäten geglättet“. Beide Staatschefs luden sich gegenseitig zu Staatsbesuchen ein. Anleger reagierten positiv – der Dow Jones legte leicht zu.
🇩🇪 Kanzler Merz: Trump „Schlüsselfigur“ im Ukraine-Krieg
Der deutsche Kanzler Friedrich Merz nannte Trump „den Schlüsselmann“, um den Krieg in der Ukraine zu beenden – durch Druck auf Russland. Trump selbst zog skurrile Vergleiche:
„Es ist wie auf dem Spielplatz, wenn zwei Kinder kämpfen. Manchmal muss man sie erstmal machen lassen.“
📉 Und nun?
Mitten in seiner zweiten Amtszeit steht Trump zunehmend unter Druck – nicht zuletzt durch prominente Unterstützer wie Musk, die nun auf Distanz gehen. Musk selbst bringt es auf den Punkt:
„In der ganzen Geschichte der Zivilisation gab es nie ein Gesetz, das gleichzeitig so groß und so hässlich war.“
Fazit:
Was als politisches Bündnis begann, endet nun in einem digitalen Kleinkrieg. Während Trump Musk als undankbar bezeichnet, erklärt Musk Trumps Agenda zur „Katastrophe mit Ansage“. Wie sich das auf die Republikaner im Kongress auswirkt – und auf die Wirtschaft – bleibt abzuwarten.
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