US-Präsident Donald Trump nutzt ein neues „Presidential Walk of Fame“-Projekt im Weißen Haus, um seinen Vorgänger Joe Biden öffentlich zu verhöhnen.
Entlang des Kolonnadengangs nahe dem Oval Office hängen in goldenen Rahmen Schwarz-Weiß-Porträts aller Präsidenten. Doch dort, wo Bidens Bild hängen müsste, prangt stattdessen das Foto eines Autopen-Geräts – also jener Maschine, die Unterschriften automatisch reproduziert.
Trump behauptet seit Jahren, Biden habe während seiner Amtszeit wichtige Dokumente gar nicht selbst unterschrieben. Stattdessen hätten Mitarbeiter mithilfe des Autopens gehandelt – ein Vorwurf, für den es keinerlei Beweise gibt. Bereits im Juni hatte Trump seine Rechtsberater angewiesen, den Einsatz des Autopens in Bidens Präsidentschaft offiziell untersuchen zu lassen. Auch der republikanisch geführte House Oversight Committee geht dem nach.
Biden reagierte gelassen, aber deutlich: Er habe selbstverständlich alle Entscheidungen über Begnadigungen, Erlasse, Gesetze und Proklamationen selbst getroffen. „Jede andere Behauptung ist lächerlich und falsch“, erklärte der Ex-Präsident. „Das ist nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver.“
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