Am 8. August 2025 unterzeichneten US-Präsident Donald Trump, der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev und der armenische Premierminister Nikol Paschinjan im Weißen Haus ein Friedensabkommen, das den jahrzehntelangen Konflikt zwischen den beiden Kaukasus-Staaten beendet.
Zentraler Bestandteil des Vertrags ist der sogenannte „Trump-Route for International Peace and Prosperity“ – ein rund 32 Kilometer langer Transportkorridor, der Armenien und Aserbaidschan verbindet. Die USA erhalten exklusive Entwicklungsrechte entlang dieser Route.
Aliyev und Paschinjan lobten Trump ausdrücklich und sprachen sogar von einer möglichen Nominierung für den Friedensnobelpreis.
Der Konflikt zwischen den Ländern reicht bis in die späten 1980er-Jahre zurück, als sich die mehrheitlich armenisch bewohnte Region Bergkarabach von Aserbaidschan lossagte – unterstützt von Armenien. Seit der Unabhängigkeit 1991 hatten wiederholte Kriege und Gewalteskalationen den Kaukasus destabilisiert.
Trump hob hervor, dass frühere Vermittlungsversuche – auch durch Russland und die EU – gescheitert seien, und kündigte an, Beschränkungen für die militärische Zusammenarbeit mit Aserbaidschan aufzuheben.
Paschinjan erklärte: „Es ist ein Erfolg für die Welt, denn eine friedlichere Region bedeutet eine sicherere Welt.“
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