Startseite Allgemeines Trump verliert ersten Mitstreiter: Ramaswamy verlässt „DOGE“ – und Klagen stapeln sich
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Trump verliert ersten Mitstreiter: Ramaswamy verlässt „DOGE“ – und Klagen stapeln sich

qimono (CC0), Pixabay
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Kaum im Amt, muss Donald Trump bereits den ersten Abgang in seinem Umfeld verkraften. Unternehmer und Ex-Präsidentschaftskandidat Vivek Ramaswamy hat angekündigt, sich aus dem von Trump ins Leben gerufenen „Department of Government Efficiency“ (DOGE – ja, wie die Meme-Kryptowährung) zurückzuziehen.

Ramaswamy geht – weil er selbst Karriere machen will

Ramaswamy, der eigentlich zusammen mit Elon Musk an Sparmaßnahmen für die US-Regierung tüfteln sollte, verlässt das Projekt mit einer wohlbekannten Begründung: Er will selbst kandidieren – in seinem Fall für das Amt des Gouverneurs von Ohio.

Trumps Sprecherin Anna Kelly lobte ihn für seine „entscheidende Rolle“ bei der Gründung des Gremiums, betonte aber, dass seine politische Ambition unvereinbar mit der Struktur von „DOGE“ sei. Was nach einer eleganten Exit-Strategie klingt, könnte auch einfach bedeuten: Er sieht die Probleme kommen und zieht sich rechtzeitig zurück.


„DOGE“: Trumps Schattenregierung oder juristisches Chaos?

Das von Trump initiierte „DOGE“-Gremium ist nicht offiziell Teil der Regierung, soll aber massive Kürzungen im Bundeshaushalt vorschlagen – was natürlich nicht jedem gefällt.

📌 Erste Klagen laufen bereits:

  • Die Kanzlei für öffentliches Interesse „National Security Counselors“ wirft „DOGE“ vor, gegen ein Gesetz von 1972 zu verstoßen, das staatliche Beratungsgremien reguliert.
  • Die Lehrergewerkschaft hat ebenfalls Klage eingereicht – wohl aus Angst, dass Bildungsausgaben als erstes dran glauben müssen.
  • Die Bürgerrechtsorganisation „Public Citizen“ kritisiert, dass der rechtliche Status der Gruppe völlig unklar ist.

Mit anderen Worten: „DOGE“ könnte schneller untergehen als so manche Meme-Kryptowährung.


Fazit: Ramaswamy geht, DOGE bleibt ein heißes Eisen

🔹 Trumps Spar-Truppe verliert einen Schlüsselakteur, noch bevor sie richtig losgelegt hat.
🔹 Elon Musk bleibt – zumindest vorerst – als einziges prominentes Gesicht an Bord.
🔹 Die Gerichte müssen bald klären, ob „DOGE“ überhaupt legal ist.

Ob Ramaswamy wirklich nur wegen seiner eigenen Karrierepläne geht oder sich früh genug aus der Schusslinie bringt, wird sich zeigen. Trump dürfte den ersten Rückzug in seinem Team jedenfalls nicht als gutes Omen für seine zweite Amtszeit sehen.

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