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Trump verkauft TikTok – an „reiche Leute mit Internet“

GodLikeFarfetchd (CC0), Pixabay
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Der Deal des Jahres ist (vielleicht) perfekt: Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit Fox News verkündet, dass TikTok einen Käufer gefunden hat. Wer genau das ist? „Sehr reiche Leute“, sagt Trump. Also… vermutlich Menschen mit mehr als einem WLAN-Router und Zugang zu einem Privatjet.

„Wir haben einen Käufer für TikTok“, verkündete Trump stolz, ohne dabei näher auf Details einzugehen. Er wolle „in etwa zwei Wochen“ mehr verraten – ein Satz, der bei Trump etwa so verlässlich ist wie ein Lieferdatum für Berliner Flughafenprojekte.

Die TikTok-Soap geht weiter

Zur Erinnerung: TikTok ist laut US-Regierung ein chinesisches Gehirnwasch-Tool in Tanzschuhen, das täglich Millionen amerikanische Teenager manipuliert – zu schlimmen Dingen wie synchronisiertem Hüftkreisen, Lip-Sync-Battles und… politischem Desinteresse.

Deshalb trat direkt vor Trumps zweitem Antritt (oder war’s der dritte Versuch?) ein Gesetz in Kraft, das ByteDance, den chinesischen Mutterkonzern, zum Verkauf zwingt. Sonst fliegt TikTok aus den App-Stores, schneller als ein Verschwörungs-Video aus den YouTube-Trends.

Doch Trump ist großzügig: Die Frist wurde bereits dreimal verlängert, vermutlich in der Hoffnung, dass TikTok sich irgendwann selbst verkauft oder auf magische Weise in „TrumpTok“ umbenennt.

Und China? „Wird wahrscheinlich zustimmen“

Der Deal steht – sofern Präsident Xi Jinping das okay gibt. Trump meinte dazu lakonisch: „Wahrscheinlich stimmt er zu.“ Was in etwa so verbindlich klingt wie: „Ich denke, mein Hamster hätte auch gern ein Schloss mit Pool, aber mal sehen.“

Datensicherheit à la Trump

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt erklärte zuletzt, Ziel sei es, dass Amerikaner TikTok „mit der Gewissheit nutzen können, dass ihre Daten sicher und geschützt sind“. Von wem genau – wurde nicht spezifiziert. Vielleicht von den „sehr reichen Leuten“ mit einer besonders sicheren Cloud?


Fazit: TikTok wird also verkauft. An irgendwen. Irgendwann. Vielleicht. Aber keine Sorge: Solange Trump „bald mehr verrät“, bleibt wenigstens eine Sache sicher – der Unterhaltungswert dieses Dramas ist so stabil wie ein virales Katzenvideo.

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