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Trump und die Brände in Kalifornien: „Kein Wasser, kein Geld!“

Chidhambararaaja (CC0), Pixabay
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Während Kalifornien weiter lichterloh brennt und tausende Menschen vor den Flammen fliehen müssen, hat US-Präsident Donald Trump eine zündende Idee: Er will die Bundeshilfen für die Brandbekämpfung streichen – zumindest, bis Kalifornien „endlich das Wasser abfließen lässt“. Das erklärte Trump in seinem ersten TV-Interview als frisch vereidigter Präsident gegenüber Fox News.

Ja, richtig gelesen. Während Feuerwehrleute mit trockenen Hydranten gegen die Flammen kämpfen, fordert Trump, dass Kalifornien einfach mal „das Wasser laufen lässt“. Klingt nach einem brillanten Notfallplan – wenn man ein verbranntes Toastbrot ist.

Trump gegen Kalifornien: Die Fortsetzung eines Dauerbrenners

Trumps Kritik an Kaliforniens Wassermanagement ist nicht neu, allerdings laut Experten auch komplett falsch. Laut der Washington Post und CNN behauptet Trump fälschlicherweise, der demokratische Gouverneur Gavin Newsom verhindere absichtlich, dass Wasser aus Nordkalifornien nach Los Angeles fließe – natürlich nur, um ein paar Fische zu schützen.

Dass Los Angeles sein Wasser gar nicht aus Nordkalifornien bezieht, scheint für Trump dabei ein unwichtiger Nebenaspekt zu sein. Wer braucht schon Fakten, wenn man eine brandheiße Verschwörungstheorie hat?

„Die Feuerwehrleute sind mutig – aber der Gouverneur ist schuld!“

Immerhin: Trumps Herz schlägt für Kaliforniens Feuerwehrleute, die er als „mutig“ lobte. Der Gouverneur hingegen sei das eigentliche Problem – schließlich habe er sich, laut Trump, gegen das Öffnen magischer Wasserquellen entschieden, die sämtliche Brände in Kalifornien mit einem Schlag löschen könnten.

Katastrophenhilfe à la Trump

Normalerweise werden Bundeshilfen bei Naturkatastrophen nicht an Bedingungen geknüpft – aber Trump wäre nicht Trump, wenn er sich nicht ein neues Geschäftsmodell ausdenken würde. Nächster Vorschlag: Hurrikan-Hilfe nur noch für Bundesstaaten, die mehr Windräder abschaffen?

Am Freitag will Trump sich höchstpersönlich in Kalifornien umsehen – ob er mit einem goldenen Wassereimer oder einfach nur mit neuen Schuldzuweisungen kommt, bleibt abzuwarten. Hoffentlich vergisst er nicht, dass man Feuer mit Wasser löscht – und nicht mit Twitter-Posts.

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