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Trump startet KI-Offensive – „Genesis Mission“ soll Wissenschaft retten, oder wenigstens cool klingen

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Große Neuigkeiten aus dem Land der unbegrenzten Dekrete: US-Präsident Donald Trump – offenbar inzwischen auch Chefvisionär der Hightech-Zukunft – hat gestern höchstpersönlich den Startschuss für ein neues KI-Forschungsprogramm gegeben. Der Name? Natürlich großspurig wie immer: „Genesis Mission“. Weil „Data-Training mit Regierungsarchiv“ irgendwie nicht ganz so galaktisch klingt.

Das Ziel: Künstliche Intelligenz soll ab sofort mit staatlich gesammelten Forschungsdaten gefüttert werden, damit sie schneller bahnbrechende Erkenntnisse produziert – denn wenn schon keine bezahlbare Krankenversicherung, dann wenigstens Quantenphysik in Rekordzeit.

Laut Michael Kratsios – seines Zeichens Tech-Guru des Weißen Hauses und vermutlich einer der wenigen Menschen dort, der schon mal das Wort „Algorithmus“ buchstabieren musste – wird das Energieministerium bald eine Plattform schaffen, die Supercomputer, Datenmassen und Laborträume zusammenbringt. Die Entdeckung neuer Elemente, Medikamente oder, wer weiß, patriotischer Mondbasen soll damit nicht mehr Jahre, sondern nur noch Stunden dauern. Oder Minuten. Oder bis zur nächsten Werbepause.

Zielbereiche? Alles, was irgendwie nach Science-Fiction klingt: Biotechnologie, kritische Materialien, Kernenergie, Raumfahrt und – wie könnte es anders sein – Halbleiter. Denn wenn die KI eines Tages die Weltherrschaft übernimmt, soll sie wenigstens wissen, wo sie ihre Chips herbekommt.

Kritische Stimmen sagen natürlich: Was kann schon schiefgehen, wenn eine Regierung, die nicht mal einen Shutdown vermeiden kann, jetzt die Menschheit mit staatlich trainierter Super-KI in die Zukunft katapultieren will? Aber hey – wer braucht Kontrolle, wenn man Visionen hat und einen Dekret-Stempel?

Fazit: Die Zukunft ist da. Sie hat ein Trump-Logo, einen patriotischen Algorithmus und wird vermutlich bald als Reality-Show auf Fox News ausgestrahlt.

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