US-Präsident Donald Trump wird im November nicht persönlich am G20-Gipfel in Südafrika teilnehmen. Wie er im Oval Office erklärte, wird stattdessen sein Vizepräsident JD Vance die Vereinigten Staaten in Johannesburg vertreten.
Politische Differenzen mit Gastgeberland
Trump ließ bereits im Vorfeld offen, ob er nach Südafrika reisen werde. Hintergrund seien politische Spannungen und Meinungsverschiedenheiten mit der Regierung in Pretoria. Welche konkreten Differenzen er meinte, ließ der Präsident jedoch offen. Beobachter vermuten, dass sowohl die außenpolitische Haltung Südafrikas als auch wirtschaftspolitische Positionen eine Rolle spielen.
Ankündigung für 2026
Gleichzeitig nutzte Trump die Gelegenheit, um einen Blick in die Zukunft zu werfen: Der G20-Gipfel 2026 soll in einem seiner Golfresorts in Florida stattfinden. Er betonte, dass die Veranstaltung dort zwar unter seiner Marke ausgerichtet werde, er persönlich jedoch keinen finanziellen Gewinn daraus ziehen werde: „Wir werden damit kein Geld verdienen“, erklärte Trump.
Bedeutung für die USA
Mit der Entscheidung, Vizepräsident Vance nach Südafrika zu entsenden, setzt Trump ein Signal: Die USA bleiben Teil des G20-Formats, auch wenn er selbst dem Treffen fernbleibt. Vance dürfte in Johannesburg die zentralen Positionen der US-Regierung vertreten, insbesondere zu Handel, Sicherheitspolitik und internationalen Finanzfragen.
Ausblick
Die Absage Trumps könnte im internationalen Rahmen für Diskussionen sorgen. Während persönliche Begegnungen auf Gipfeln oft entscheidend für politische Annäherungen sind, verpasst der Präsident die Gelegenheit zu direkten Gesprächen mit den anderen Staats- und Regierungschefs der größten Industrienationen und Schwellenländer.
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