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Trump-Regierung untersucht Dutzende Universitäten wegen „rassischer Bevorzugung“

Ronile (CC0), Pixabay
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Das US-Bildungsministerium hat eine Untersuchung gegen 45 Universitäten und Hochschulen eingeleitet. Der Vorwurf: „rassische Präferenzen und Stereotypen“ in akademischen Programmen und Stipendien.

Unter den betroffenen Institutionen befinden sich renommierte Hochschulen wie Yale University, die University of Notre Dame und die University of Wisconsin-Madison. Auch kleinere Privatuniversitäten wie Rice University sowie große staatliche Hochschulen wie Clemson University sind betroffen.

Kritik an Programmen für unterrepräsentierte Gruppen

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die Zusammenarbeit dieser Universitäten mit The PhD Project – einer gemeinnützigen Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, benachteiligte Gruppen im akademischen Bereich zu fördern. Laut Bildungsministerium könnte dies gegen Gesetze zur Gleichbehandlung verstoßen.

Zusätzlich werden sieben weitere Hochschulen untersucht, darunter die University of Alabama und Ithaca College. Diese stehen unter Verdacht, unzulässige rassenspezifische Stipendien zu vergeben oder Studierende nach ethnischen Kriterien zu trennen.

Universitäten verteidigen sich

Viele der betroffenen Universitäten wehren sich gegen die Vorwürfe. Notre Dame betonte, dass sie sich strikt an das Gesetz halte und jegliche Diskriminierung ablehne. Die University of Kentucky und die University of Wisconsin-Madison erklärten, dass sie bisher keine offizielle Mitteilung über eine Untersuchung erhalten hätten, aber mit den Behörden kooperieren würden.

Bildungsministerin Linda McMahon begründete die Maßnahmen mit einem klaren Ziel:

„Studierende müssen nach Leistung und Erfolgen bewertet werden, nicht nach der Farbe ihrer Haut.“

Diese Ermittlungen sind Teil einer breiteren Initiative der Trump-Regierung gegen Diversity-, Equity- und Inclusion-Programme (DEI) an Hochschulen. Bereits im vergangenen Monat hatte das Bildungsministerium Universitäten aufgefordert, solche Maßnahmen abzuschaffen – andernfalls droht ihnen der Verlust staatlicher Fördermittel.

Neben der aktuellen Untersuchung haben 60 weitere Universitäten eine separate Mitteilung des Ministeriums erhalten. Diese betrifft Vorwürfe des Antisemitismus auf ihren Campus, unter anderem gegen die Arizona State University.

Politische Dimension der Untersuchungen

Die Offensive der Trump-Regierung gegen Diversity-Programme stößt auf massive Kritik. Während konservative Stimmen die Maßnahmen als längst überfällige Rückkehr zu einer meritokratischen Bildungslandschaft feiern, warnen Kritiker davor, dass die Abschaffung solcher Programme die Bildungsungleichheit weiter verschärfen könnte.

Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen die Untersuchung haben wird – und ob betroffene Hochschulen rechtlich dagegen vorgehen.

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