US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass Zinszahlungen auf Autokredite künftig steuerlich absetzbar sein sollen – allerdings nur für in den USA hergestellte Fahrzeuge.
Diese Maßnahme ist Teil eines größeren Steuerpakets, das unter anderem auch Steuerbefreiungen für Trinkgelder, Überstunden und Sozialversicherungsbeiträge vorsieht. Trump betonte in einer Rede, dass sein Ziel die „größte Wirtschaft der Geschichte“ sei und er Steuererleichterungen für alle Amerikaner anstrebe.
Die finanziellen Auswirkungen sind noch unklar. Schätzungen des Tax Policy Center zufolge könnte eine unbegrenzte steuerliche Absetzbarkeit der Zinsen bis zu 10 Milliarden US-Dollar pro Jahr kosten. Kritiker sehen in der Regelung eine protektionistische Maßnahme, die ausländische Autobauer benachteiligt und den Wettbewerb verzerren könnte.
Vergangene Woche hat das Repräsentantenhaus Trumps Steueragenda vorangetrieben, die eine Verlängerung der Steuersenkungen von 2017 sowie neue Entlastungen in Höhe von 4,5 Billionen US-Dollar über die nächsten zehn Jahre umfasst.
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