Startseite Allgemeines Trump nennt Idee einer Vizepräsidentschaft 2028 „zu niedlich“ – Spekulationen über dritte Amtszeit halten an
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Trump nennt Idee einer Vizepräsidentschaft 2028 „zu niedlich“ – Spekulationen über dritte Amtszeit halten an

Vilkasss (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump hat Gerüchte zurückgewiesen, er könne bei der nächsten Wahl 2028 als Vizepräsident antreten – und zwar mit typisch Trump’scher Wortwahl: „Das wäre zu niedlich“, sagte er am 27. Oktober an Bord der Air Force One auf dem Weg nach Japan. Zwar wäre er seiner Ansicht nach „rechtlich dazu berechtigt“, doch er halte es für „nicht richtig“ und „nicht das, was die Leute wollen“.

Trump spielt mit der Verfassung

Die US-Verfassung erlaubt Präsidenten nur zwei Amtszeiten, egal ob aufeinanderfolgend oder unterbrochen. Trump, der derzeit seine zweite Amtszeit absolviert, hat aber wiederholt angedeutet, dass er sich mit dieser Grenze nicht abfinden will. Schon bei früheren Auftritten sprach er davon, dass „viele Menschen“ eine dritte Amtszeit von ihm begrüßen würden – eine Aussage, die in den USA regelmäßig für verfassungsrechtliche Empörung sorgt.

Bannon schürt Spekulationen

Trumps früherer Chefstratege Steve Bannon gießt zusätzlich Öl ins Feuer. In einem Interview mit The Economist erklärte er, es gebe „einen Plan“, Trump auch nach 2028 im Weißen Haus zu halten. Eine der kursierenden Ideen: Trump könnte sich als Vizepräsident wählen lassen, und der gewählte Präsident würde anschließend zurücktreten, sodass Trump erneut ins Amt rückt. „Es gibt viele Wege, Trump im Weißen Haus zu halten“, sagte Bannon kryptisch.

Trump selbst äußerte sich dazu nur vage. „Ich würde es lieben, wieder anzutreten. Ich habe meine besten Werte aller Zeiten“, sagte er, ohne ausdrücklich auszuschließen, erneut als Präsidentschaftskandidat zu erscheinen. Auf die Frage eines Reporters, ob er eine Kandidatur 2028 ausschließe, antwortete er ausweichend: „Müssten Sie mir sagen.“

Lob für mögliche Nachfolger

Gleichzeitig lobte Trump seine politischen Weggefährten Vizepräsident J.D. Vance und Außenminister Marco Rubio als mögliche republikanische Spitzenkandidaten für 2028. Beide seien „großartig“, so Trump. Sollte es ihnen gelingen, sich zu einem Team zusammenzuschließen, „wäre das unschlagbar“.

Während Trumps Asienreise – die Demokraten kritisierten, sie hätte wegen des anhaltenden Regierungsstillstands verschoben werden sollen – bleibt die politische Debatte in Washington heiß: Ist „zu niedlich“ Trumps Weg, das Thema dritte Amtszeit charmant zu verpacken – oder der Auftakt zu einem ernsthaften Versuch, die Grenzen der Verfassung auszutesten?

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