Von unserem Redakteur für geopolitische Grillpartys
Donald Trump, Friedensnobelpreisträger der Herzen (vorläufig nur in Mar-a-Lago), hat es wieder getan: Er hat Wladimir Putin höchstpersönlich zu seinem neuen „Friedensrat“ eingeladen. Man stelle sich vor: Der Mann, der gerade noch die Ukraine verwüstet, soll nun helfen, die Welt in einen Zustand liebevoller Umarmung zu bringen. Was kann da schon schiefgehen?
Aber halt – warum bei Putin aufhören, wenn es da draußen noch so viele andere Expert*innen für nachhaltigen Dauerfrieden gibt?
Hier unser Vorschlag für die vollständige Gästeliste von „Trumps Weltfriedensgipfel deluxe“:
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Ramzan Kadyrow: Bringt gern Ruhe ins System – meistens durch Einschüchterung, gelegentlich durch Pferdeshow.
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Kim Jong-un: Der Kim-chi unter den Diktatoren – scharf, fermentiert und mit Hang zur Raketenpyrotechnik. Motto: Wenn schon Frieden, dann in Reichweite!
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Xi Jinping: Sorgt für Stabilität – besonders, wenn alle das Gleiche sagen. Bringt ein Gratis-Social-Credit-System als Gastgeschenk mit.
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Ali Khamenei: Sagt, was recht ist – und alles andere ist Blasphemie. Kommt vielleicht, aber nur wenn Frauen keinen Zutritt haben.
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Baschar al-Assad: Macht Frieden auf seine Weise – wer übrig bleibt, ist zufrieden.
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Recep Tayyip Erdoğan: Sorgt als Meditationsleiter für die richtige Stimmung – mit Lautsprecherwagen.
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Viktor Orbán: Bringt das Gruppenfoto zur Rechten Ordnung.
Moderation: Natürlich Donald Trump selbst, mit goldenem Mikrofon und einem T-Shirt: „Make Peace Great Again“.
Catering: McDonald’s. Dresscode: Autokratisch-schick.
Programmpunkte:
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09:00 Uhr – Begrüßung und gegenseitiges Schulterklopfen
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10:00 Uhr – Friedensdefinitionen im Vergleich: Von „Pax Americana“ bis „Pax Ich-sag-dir-was-Frieden-ist!“
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11:30 Uhr – Workshop: Wie baue ich einen Personenkult in nur 7 Tagen?
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13:00 Uhr – Mittagessen (wahlweise Big Mac oder Wodka-infusionierte Taube)
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14:00 Uhr – Gruppenfoto mit Siegerpose
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15:00 Uhr – Gemeinsame Sanktionen gegen Kanada (einfach so)
Ende offen, je nachdem, wer zuerst beleidigt ist oder einen Militärschlag twittert.
Fazit: Wenn Trump einen Friedensrat gründet und Putin einlädt, ist das in etwa so sinnvoll wie ein Anti-Schnarch-Konzert mit Kettensägen. Aber hey – wenn genug Kameras laufen, ist es vielleicht gar nicht so wichtig, wer Frieden macht, sondern nur, dass man dabei gut aussieht.
Bleibt nur eine Frage: Wer bringt den Kartoffelsalat – Xi oder Kim?
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