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Trump gegen Kimmel: „Lass ihn verrotten“ – Präsident droht ABC mit neuer Klage

erjonkurti (CC0), Pixabay
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Nur wenige Stunden, bevor Jimmy Kimmel nach seiner Zwangspause wieder auf Sendung geht, ist Donald Trump in seinem liebsten Metier aktiv geworden: auf Truth Social in Großbuchstaben schimpfen. Der US-Präsident zeigte sich „entsetzt“ über die Entscheidung des Senders ABC, den Late-Night-Moderator zurückzuholen – und spielte prompt mit seiner Lieblingsidee: Klagen, bis das Konto klingelt.

„Ich kann nicht glauben, dass Fake-News-ABC diesem Versager seinen Job zurückgibt. Das Publikum ist weg, Talent war nie da – und jetzt auch noch diese illegale Wahlkampfspende an die Demokraten“, wetterte Trump.

Déjà-vu mit Dollarzeichen

Trump erinnerte gleich an seine erfolgreiche Klage aus dem Jahr 2024, als ABC News nach Fragen von George Stephanopoulos zu E. Jean Carroll 15 Millionen Dollar zahlte. „Beim letzten Mal hab ich 16 Millionen kassiert – diesmal könnte es noch lukrativer werden“, schrieb er und schloss mit dem liebevollen Wunsch: „Lasst Kimmel in seinen schlechten Quoten verrotten.“

Sender im Spagat

ABC selbst schweigt offiziell zu den „Absichten“ des Präsidenten. Unterdessen kündigten die großen Sendergruppen Nexstar und Sinclair an, Kimmels Show nicht oder nur eingeschränkt auszustrahlen – zumindest solange, bis geklärt ist, ob Comedy noch erlaubt ist, wenn der Präsident sie persönlich nicht lustig findet.

Der ewige Rosenkrieg

Dass Trump und Kimmel keine Freunde mehr werden, ist nicht neu. Kimmel verspottet Trump regelmäßig in seinen Monologen, Trump schimpft zurück und macht daraus Pressemitteilungen im Stil von Sitcom-Drehbüchern. Der Unterschied: Millionen Amerikaner schalten Kimmel freiwillig ein – Trumps Kommentare gibt’s ungefragt auf allen Kanälen.

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