Donald Trump ist mal wieder voll in seinem Element: „Grönland gehört uns!“, verkündete der US-Präsident kürzlich, als ob er sich einfach mal eben die Landkarte schnappen und „einen Block für uns“ ankreuzen könnte. Grönland – der eisige, abgelegene Fleck auf der Karte, der wohl so gut zu Trumps Weltbild passt wie sein Golfplatz in Mar-a-Lago zu einem „nationalen Wahrzeichen“. Natürlich reagiert Dänemark empört, aber Trump kennt da keine Zurückhaltung: „Wir brauchen das, absolut!“ Und Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen kann sich noch so sehr aufregen, dass „die USA kein Recht auf die Annexion von Grönland haben“ – für Trump ist das eher eine Einladung, mal ordentlich durchzupusten und ein neues Golfresort zu eröffnen. Denn wer braucht schon Frieden, wenn man die besten Spielwiesen für sich beanspruchen kann?
Doch während die ganze Welt noch über das Gejammer der Dänen schmunzelt, haben die Chinesen einen anderen Plan: Mar-a-Lago gehört jetzt uns! Ja, richtig gehört. Die Chinesen haben sich mal eben entschlossen, dass sie endlich die richtigen Golfschläge lernen wollen – und was eignet sich besser als der geheiligte Golfplatz von Trump, um als Nation den „Golf-Himmel“ zu erobern? Denn offensichtlich reicht es nicht mehr, den globalen Handel zu dominieren – jetzt muss auch noch Golf gespielt werden! Und wer könnte besser den „Mar-a-Lago-Golfclub“ erben als die Chinesen? Schließlich haben sie im Geschäft auch nichts unversucht gelassen, also warum nicht auch beim Sport die Führungsrolle übernehmen?
Der gedankliche Plan scheint klar: Während Trump auf der Weltbühne fleißig Grönland einfordert und Dänemark sich fragt, ob die USA jetzt auch noch in ihrem Kühlregal wildern, erhebt China einfach mal Anspruch auf „Mar-a-Lago 2.0“. Trump, der das Land auf dem Golfplatz regiert, wird dann wohl nicht nur das Weltgeschehen dominieren, sondern auch als Golf-„Sultan“ den Titel verteidigen – der einzige Präsident, der sich gleichzeitig als Weltführer und Golf-Guru inszeniert. Und was ist der nächste Schritt? Ein „Trump vs. China“ im Golf – natürlich vor der Kulisse von Mar-a-Lago, mit präsidialem Flair.
Und während sich Dänemark weiter über den „unschuldigen Verkauf“ von Grönland aufregt, wird in Palm Beach schon ein neuer Vertrag ausgehandelt: „China übernimmt Mar-a-Lago, aber Trump darf weiterhin den ersten Abschlag machen.“ Vielleicht sollten wir bald alle in „TrumpGolf“-Läden investieren, um auf das richtige Abschlagen vorbereitet zu sein – egal, ob in Grönland oder Palm Beach.
Das geopolitische Schachbrett könnte nicht spannender werden – und wer weiß, vielleicht gibt es demnächst auf der Weltkarte eine neue „Trump-Linie“: Grönland ist unser, Mar-a-Lago sowieso und die ganze Welt darf von den „Golf-Gipfeln“ aus zugucken, wie sich die Supermächte gegenseitig überbieten – mit Bällen und Deals.
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