Zwei Monate im Amt – fast schon ein Rekord
US-Präsident Donald Trump hat laut New York Times den Chef der Bundessteuerbehörde IRS, Billy Long, nach gerade einmal zwei Monaten im Amt wieder rausgeschmissen. In Washington nennt man das wohl „langfristige Personalplanung“.
Vom Steuerhasser zum Steuerchef – und wieder zurück
Long, Ex-Kongressabgeordneter und treuer Trump-Fan, war eine ungewöhnliche Wahl für die Behörde – vor allem, weil er im Kongress jahrelang für ihre Abschaffung gekämpft hatte. Das ist in etwa so, als würde man einen überzeugten Vegetarier zum Metzgermeister machen.
Vom Schreibtisch direkt in die Botschaft
Offiziell soll Long nun einen Botschafterposten bekommen. Vielleicht irgendwo, wo es keine Steuern gibt – oder wo er ganz viel Zeit hat, Steuerformulare symbolisch zu verbrennen.
IRS: Sechserpack an Chefs in einem Jahr
Mit Longs Abgang hat die Steuerbehörde in diesem Jahr bereits sechs verschiedene Chefs durchlaufen. Das klingt weniger nach Verwaltung, mehr nach einem Dating-Format: „Chef sucht Nachfolger – nächste Woche neu besetzt!“
Fed-Casting: Wer will Trumps Notenbank-Chef werden?
Nebenbei bastelt Trump auch an der Neubesetzung der Fed-Spitze. Jetzt sind auch James Bullard und Marc Sumerlin im Kandidaten-Pool – der inzwischen so groß ist, dass man fast schon Casting-Shows erwartet.
Zu den weiteren Namen gehören Kevin Hassett, Christopher Waller und Kevin Warsh. Bloomberg zufolge liegt Waller derzeit vorne – was in Trumps Welt ungefähr so lange gilt, bis er die Schlagzeile liest.
Kommentar hinterlassen