US-Präsident Donald Trump hat Erika Kirk, die Witwe des konservativen Aktivisten Charlie Kirk, in das Aufsichtsgremium der U.S. Air Force Academy berufen. Das bestätigte das Weiße Haus am Dienstag. Auf der offiziellen Webseite der Akademie wird sie bereits als Mitglied des Board of Visitors geführt.
Das Gremium besteht aus 16 Mitgliedern und berät sowohl den US-Verteidigungsminister als auch den Präsidenten in zentralen Fragen der Militärakademie. Dazu gehören unter anderem Themen wie Moral und Disziplin der Kadetten, Lehrinhalte, Ausbildungsmethoden, Ausstattung sowie finanzielle Angelegenheiten.
Fortsetzung des Vermächtnisses ihres Mannes
Laut einer Stellungnahme des Weißen Hauses soll Erika Kirk die Arbeit ihres verstorbenen Mannes fortsetzen. Charlie Kirk, Gründer der konservativen Organisation Turning Point USA, hatte zuvor selbst einen Sitz in dem Gremium inne.
„Erika Kirk wird das Vermächtnis ihres Mannes weiterführen und eine engagierte Stimme für eine der stärksten Luftstreitkräfte der Welt sein“, erklärte eine Sprecherin des Weißen Hauses.
Während seiner Amtszeit im Board hatte Charlie Kirk mehrfach Fragen zur Umsetzung von politischen Vorgaben gestellt, insbesondere zur Rolle von Diversity-Programmen und kritischer Rassentheorie an der Akademie.
Aufgaben des Aufsichtsgremiums
Das Board of Visitors überprüft regelmäßig den Zustand und die Entwicklung der Militärakademie. Die Mitglieder können Informationen anfordern, Untersuchungen anstoßen und Empfehlungen in halbjährlichen Berichten an Präsident und Verteidigungsministerium abgeben.
Erika Kirk wird ihr Amt mindestens drei Jahre lang ausüben oder bis ein Nachfolger ernannt wird.
Hintergrund zu Erika Kirk
Vor ihrer politischen Rolle war Erika Kirk unter anderem Miss Arizona USA im Jahr 2012. Sie besitzt einen Abschluss in Politikwissenschaft und Internationalen Beziehungen von der Arizona State University sowie einen Juris Master der Liberty University School of Law.
Derzeit sind noch zwei der 16 Sitze im Gremium unbesetzt, die ebenfalls vom Präsidenten beziehungsweise vom Minderheitsführer im Repräsentantenhaus vergeben werden sollen
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