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Trump droht US-Städten mit Entzug der Fußball-WM – auch Olympia 2028 im Visier

geralt (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump hat erneut mit markigen Worten für Aufsehen gesorgt. In einer Rede erklärte er, er werde amerikanischen Städten die Gastgeberrolle für die Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Sommer entziehen, falls er die Sicherheitslage dort für unzureichend halte. Ähnliches drohte er auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles an.

„Auch nur ein bisschen gefährlich“

„Wenn ich denke, dass es nicht sicher ist, ziehen wir in eine andere Stadt – absolut“, sagte Trump. Schon der geringste Zweifel an der Sicherheit reiche aus, um einen Standort infrage zu stellen. Welche Kriterien er dabei genau anwenden will, ließ er offen.

Kritik an demokratisch regierten Städten

Hintergrund der Drohungen ist Trumps wiederholte Kritik an einer angeblich „ausufernden Kriminalität“ in demokratisch regierten Städten wie Los Angeles, San Francisco oder New York. Schon in früheren Wahlkampfreden hatte er das Bild eines von Gewalt und Unsicherheit geprägten urbanen Amerika gezeichnet – eine Darstellung, die Experten regelmäßig als überzogen oder verzerrt bewerten.

Politische Brisanz

Die Fußball-WM 2026 gilt als sportliches Großereignis mit enormer Symbolkraft, das erstmals in drei Ländern – den USA, Mexiko und Kanada – ausgetragen wird. Für die USA stehen mehrere Städte als Austragungsorte fest, darunter New York/New Jersey, Los Angeles, Dallas und Miami. Ein kurzfristiger Wechsel von Spielorten wäre logistisch extrem schwierig und mit erheblichen Kosten verbunden.

Auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles sorgen Trumps Äußerungen für Irritationen. Die Spiele befinden sich längst in der konkreten Vorbereitung, Milliardenverträge sind geschlossen – eine politische Einflussnahme dieser Art könnte international für erhebliche Verstimmung sorgen.

Fazit

Mit seinen Drohungen versucht Trump offenbar, Sicherheits- und Kriminalitätsthemen politisch auszuschlachten und sich als starker Mann im Wahlkampf zu inszenieren. Ob die FIFA oder das IOC solche Aussagen ernst nehmen oder als innenpolitisches Säbelrasseln abtun, bleibt abzuwarten.

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