US-Präsident Donald Trump hat Irans Oberstem Führer Ayatollah Ali Khamenei offen mit einem gezielten Angriff gedroht. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump: „Wir wissen genau, wo er sich versteckt. Ein leichtes Ziel – aber vorerst sicher.“
Er fügte hinzu: „Wir werden ihn nicht töten – zumindest nicht jetzt.“ Der Präsident warnte den Iran, dass amerikanische Geduld gegenüber Angriffen auf Zivilisten und US-Soldaten im Nahen Osten erschöpft sei. Kurz darauf postete er nur zwei Worte: „UNBEDINGTE KAPITULATION!“
Vizepräsident JD Vance erklärte, ein US-Militäreinsatz gegen den Iran sei möglich, falls Teheran sein Atomprogramm nicht aufgebe. Währenddessen kündigten Abgeordnete beider Parteien im Kongress Gesetze an, die Trump einen Kriegseintritt ohne Zustimmung des Parlaments untersagen sollen.
Die IAEO bestätigte unterdessen, dass Israel bei einem Luftangriff am 13. Juni die unterirdische Atomanlage in Natanz direkt getroffen habe. Die Schäden seien erheblich, obwohl keine Inspektoren vor Ort waren.
Iran leidet unter massiven Sicherheitslücken: Nach gezielten Tötungen hochrangiger Militärs und Wissenschaftler durch Israel untersagte Teheran am 17. Juni allen Regierungsbeamten die Nutzung mobiler Geräte, berichtete die Nachrichtenagentur Fars.
Trump wies Berichte zurück, er habe heimlich Friedensverhandlungen mit dem Iran aufgenommen. „Wenn sie reden wollen, wissen sie, wie sie mich erreichen können“, schrieb er. In einem weiteren Beitrag forderte er die Bevölkerung Teherans zur sofortigen Evakuierung auf.
Israels Premierminister Benjamin Netanjahu verkündete, das Ziel sei die vollständige Zerstörung von Irans Atomprogramm und Raketenarsenal.
Bisher starben laut offiziellen Angaben 224 Iraner und 24 Israelis seit Beginn der Kämpfe am 13. Juni.
Trump verließ wegen der Krise vorzeitig den G7-Gipfel in Kanada und kündigte an, er arbeite an „etwas Größerem als einem Waffenstillstand“.
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