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Trump-Dollarmünze geplant – Finanzministerium erwägt Gedenkprägung zum 250. US-Unabhängigkeitstag

emkanicepic (CC0), Pixabay
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Das US-Finanzministerium sorgt mit einem neuen Vorschlag für Diskussion: Zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten im Jahr 2026 soll eine 1-Dollar-Gedenkmünze mit dem Porträt von Ex-Präsident Donald Trump erscheinen. Die Münze ist Teil einer offiziellen Jubiläumskampagne zur Feier des sogenannten Semiquincentennial, also des 250. Geburtstags der USA.

💵 Entwurf zeigt Trump mit erhobener Faust

Laut Entwurf zeigt eine Seite der Münze Donald Trump im Profil, begleitet von den Inschriften „LIBERTY“, „1776–2026“ und dem traditionellen Motto „IN GOD WE TRUST“. Auf der Rückseite ist eine gebalte Faust vor einer wehenden US-Flagge zu sehen – dazu der Schriftzug „FIGHT, FIGHT, FIGHT“, eine Anspielung auf Trumps Worte nach dem Attentatsversuch im Jahr 2024.

Das Design soll, so das Ministerium, „Mut, Stärke und Widerstandskraft der amerikanischen Demokratie“ symbolisieren.

⚖️ Rechtliche Bedenken

Der Entwurf hat jedoch rechtliche und politische Kontroversen ausgelöst. Ein Bundesgesetz von 2020 erlaubt zwar die Ausgabe besonderer Gedenkmünzen zum Jubiläum, verbietet jedoch die Abbildung von Porträts oder Büsten lebender oder verstorbener Personen auf der Rückseite solcher Münzen.

Darüber hinaus existiert ein Gesetz von 1866, das festlegt, dass lebende Personen – insbesondere amtierende Präsidenten – nicht auf offiziellen Zahlungsmitteln erscheinen dürfen.

Juristische Experten weisen allerdings darauf hin, dass der aktuelle Entwurf eine mögliche Grauzone nutzt: Trumps Abbild sei kein klassisches Brustporträt, sondern ein symbolisches Motiv – was eine gesetzliche Umgehung darstellen könnte.

🗳️ Politisch brisantes Vorhaben

Die Initiative fällt in eine Zeit politischer Polarisierung in den USA. Noch nie zuvor wurde ein lebender Präsident auf einer offiziellen Münze abgebildet. Kritiker sehen darin den Versuch, politische Symbolik in die nationale Erinnerungskultur einzuführen.

Befürworter argumentieren, die Münze sei Teil einer breiteren Jubiläumskampagne, die auch andere historische Ereignisse würdigen soll. Das Finanzministerium betont, es gehe nicht um politische Verehrung, sondern um die Darstellung „eines Moments, der die Stärke der Nation widerspiegelt“.

Ein Jubiläum mit Sprengkraft

Das 250-jährige Bestehen der Vereinigten Staaten soll im Jahr 2026 mit zahlreichen Feierlichkeiten, Ausstellungen und Sonderprägungen begangen werden. Ob die Trump-Münze tatsächlich Teil des offiziellen Programms wird, ist jedoch offen – die finale Entscheidung steht noch aus.

Sollte die Münze genehmigt werden, wäre sie die erste offizielle US-Gedenkprägung mit dem Porträt eines noch lebenden Politikers – und zweifellos ein Symbol, das weit über das Jubiläum hinaus polarisiert.

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