Vor dem Hintergrund der zunehmenden US-Bestrebungen, Einfluss auf Grönland zu gewinnen, haben sich nach Informationen eines Insiders Berater von Präsident Donald Trump mit Diplomaten aus Dänemark und Grönland getroffen.
Wie ein dänischer Regierungsvertreter gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte, fand das Treffen gestern im Weißen Haus statt. Teilgenommen hätten Vertreter des Nationalen Sicherheitsrates, der dänische Botschafter Jesper Møller Sørensen sowie Jacob Isbosethsen, der oberste Repräsentant Grönlands in Washington. Das Weiße Haus äußerte sich bislang nicht offiziell zu dem Gespräch.
Laut dem Insider ging es vor allem darum, Klarheit über die jüngsten Aussagen der US-Regierung zu Grönland zu erhalten. Die Vereinigten Staaten hatten in den letzten Tagen mitgeteilt, dass man mehrere Optionen zur Kontrolle über Grönland prüfe – darunter ein möglicher Kauf des autonomen Gebiets, das zu Dänemark gehört, sowie der Einsatz militärischer Mittel. Präsident Trump hatte wiederholt betont, Grönland sei für die nationale Sicherheit der USA von strategischer Bedeutung.
In der kommenden Woche wird US-Außenminister Marco Rubio in Washington zu weiteren Gesprächen mit dänischen Regierungsvertretern erwartet.
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