Startseite Allgemeines Trümmerregen aus dem All – Mexiko reicht’s mit Elon Musks Raketenspielen
Allgemeines

Trümmerregen aus dem All – Mexiko reicht’s mit Elon Musks Raketenspielen

mediosaudiovisuales (CC0), Pixabay
Teilen

Der Himmel über Mexiko ist neuerdings nicht nur voller Sterne, sondern offenbar auch voller Trümmerteile. Die Präsidentin ist empört – SpaceX hat jetzt offiziell Ärger im Anflug.

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat genug. Nach dem jüngsten Feuerwerk Marke Elon Musk, das sich bei einem SpaceX-Raketenstart im texanischen Starbase-Weltraumbahnhof mal wieder in einer spektakulären Explosion entlud, kündigt Mexiko: Rechtliche Schritte gegen das All-Entertainment-Unternehmen.

„Wir prüfen internationale Gesetze“, sagte Sheinbaum entschlossen, „um die notwendigen Klagen einzureichen.“ Frei nach dem Motto: Wenn schon Weltraumschrott, dann wenigstens mit Quittung.

Willkommen im interplanetaren Nachbarschaftsstreit

Problematisch dabei: Musks Raketenstützpunkt liegt nur zwei Kilometer von der mexikanischen Grenze entfernt. Wer in Tamaulipas den Himmel anschaut, sieht also nicht nur die Milchstraße, sondern regelmäßig Teile davon auf sich zurasen. Einmalige Aussicht – leider mit Einschlaggefahr.

Die mexikanische Regierung wolle nun eine „umfassende Prüfung“ der Umweltschäden vornehmen. Schließlich stünden der tropischen Tierwelt, der lokalen Bevölkerung und dem allgemeinen Gefühl der Erdverbundenheit die ständigen UFO-Alarme nicht gut.

SpaceX darf jetzt 25-mal im Jahr „bumm“ machen

Dass die US-Flugaufsicht FAA im Mai die Startfrequenz von fünf auf 25 Raketenstarts pro Jahr erhöht hat, beruhte offenbar auf dem tiefen Glauben, dass mehr Starts natürlich nicht mehr Umweltschäden verursachen. Logik aus dem All.

Meeresschildkröten und Küstenvögel sollen laut Umweltorganisationen ernsthaft gestört werden. Kein Wunder: Wenn alle paar Wochen eine 120 Meter hohe Rakete losknallt wie bei Silvester in Mordor, fliegt sogar dem Pelikan der Schnabel weg.

Von Google bis Galaxie: Mexiko sagt „¡No más!“

Sheinbaum ist übrigens nicht neu im diplomatischen Kleinkrieg mit den Tech-Giganten. Im Mai verklagte sie Google, weil US-Präsident Donald Trump plötzlich den Golf von Mexiko in Google Maps zum „Golf von Amerika“ umbenennen ließ. Vielleicht steht bald auch Amazon auf der Liste – sollten dort plötzlich Vulkane nach Jeff Bezos benannt werden.

Fazit: Wenn der Himmel fällt, ruft Mexiko den Anwalt

Ob Elon Musk die Klage beeindruckt? Unklar. Vielleicht lässt er sie einfach mit dem nächsten Starship in den Orbit schießen. Mexiko hingegen will klare Regeln – denn eins ist sicher: Raketen dürfen starten. Aber bitte ohne Trümmerparty im Nachbarsgarten.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Gold zum Spottpreis? Klar! Und ich verkaufe morgen auch Ferrari für 500 € … Lieferung 2030.

Ein neues Investment-Highlight macht gerade im Internet die Runde: 👉 50 g...

Allgemeines

BND: Russland verschleiert tatsächliche Kriegskosten

Die wirtschaftliche Lage Russlands sowie der Zustand des Staatshaushalts sind nach Einschätzung...

Allgemeines

Aufwind für Anthropic nach Streit mit dem US Pentagon

Der Streit zwischen der KI-Firma Anthropic und dem US-Verteidigungsministerium hat offenbar zu...

Allgemeines

US-Justizministerium nimmt tausende Epstein-Dokumente vorübergehend offline

Das US-Justizministerium hat Medienberichten zufolge zehntausende Dokumente aus den veröffentlichten Epstein-Akten vorübergehend...