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Trauer um NYPD-Polizisten Didarul Islam nach tödlichem Amoklauf in Manhattan

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Am Donnerstag, dem 31. Juli, nahmen Hunderte Menschen in der Bronx Abschied von Didarul Islam, einem 36-jährigen Polizisten der New Yorker Polizei (NYPD), der am 28. Juli bei einem Amoklauf in einem Hochhaus in Manhattan erschossen wurde. Islam arbeitete dort auf einem privaten Sicherheitsauftrag, als ein 27-jähriger Mann aus Nevada mit einem Sturmgewehr das Feuer eröffnete und insgesamt vier Menschen tötete – darunter den Beamten selbst – bevor er sich selbst das Leben nahm.

Ein Leben im Dienst – Ein Held in Uniform

Islam war Ehemann, Vater zweier kleiner Kinder und seine Frau erwartet ein drittes. Er war vor über einem Jahrzehnt aus Bangladesch in die USA ausgewandert, arbeitete zunächst als Schul-Sicherheitsbeamter und trat später in das 47. Revier der NYPD ein. Bürgermeister Eric Adams würdigte ihn als gläubigen Familienmenschen, der sein Leben dem Schutz anderer gewidmet habe:

„Er starb, wie er lebte – als Held.“

Polizeikommissarin Jessica Tisch betonte, Islam habe mit seiner Tat Menschenleben gerettet. Er war zum Zeitpunkt der Tat nur zufällig im Gebäude – er hatte eine Zusatzschicht übernommen, um seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen.

Große Anteilnahme – Würdigung durch Gouverneurin und Polizei

Die Trauerfeier fand in der Parkchester Jame Masjid, einer der größten Moscheen der Bronx, statt. Gouverneurin Kathy Hochul sprach vor der versammelten Gemeinde, betonte den Beitrag der bangladeschischen Gemeinschaft und sicherte Unterstützung durch den Staat New York zu:

„Die NYPD ist eine Familie. Und Officer Islam war ein stolzes Mitglied dieser Familie.“

Der Polizist wurde posthum zum Detective First Grade befördert, eine seltene und ehrenvolle Auszeichnung im NYPD.

Emotionale Worte der Familie

In einer ergreifenden Rede beschrieb Islams Ehefrau ihren Mann als „die Welt für unsere Familie“ und dankte ihm für seinen Mut, der möglicherweise weitere Opfer verhindert habe.

„Möge Allah dir den höchsten Platz im Paradies geben“, sagte sie unter Tränen.

Der Imam der Moschee forderte Politiker auf, Islams Opfer nicht nur im Tod zu ehren, sondern sich im Leben für Gerechtigkeit, Frieden und Schutz gefährdeter Gemeinschaften einzusetzen.

Letzte Ehre im Regen

Zum Abschluss der Zeremonie wurde Islams mit der NYPD-Flagge bedeckter Sarg unter Salutschüssen und im strömenden Regen in einen weißen Leichenwagen gebracht. Digitale Tafeln zeigten Bilder des Polizisten mit seiner Familie – ein stiller, bewegender Abschied.

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