In Deutschland sorgt der gewaltsame Tod eines achtjährigen Kindes für tiefe Bestürzung. Vor rund einer Woche war der Bub in Mecklenburg-Vorpommern spurlos verschwunden. Es folgte eine groß angelegte Suchaktion, an der sich Hunderte Einsatzkräfte beteiligten – unterstützt von Hubschraubern, Booten und Spürhunden.
Die Hoffnung auf ein gutes Ende zerschlug sich tragisch: In der Nähe eines Tümpels wurde schließlich der leblose Körper eines Kindes gefunden. Eine DNA-Analyse bestätigte später, dass es sich um den vermissten Jungen handelt.
Wie die Obduktion ergab, wurde das Kind Opfer eines Gewaltverbrechens. Wer für die Tat verantwortlich ist, ist bislang unklar. Die Polizei bittet eindringlich darum, nicht über mögliche Hintergründe zu spekulieren – auch nicht im Internet – und verweist auf die laufenden Ermittlungen.
Gestern senkte die Feuerwehr vorsorglich den Wasserstand des Tümpels weiter ab. Die Ermittler hoffen, dort möglicherweise noch persönliche Gegenstände des Kindes zu finden, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärte.
Der Tod des Jungen hat eine Welle der Anteilnahme ausgelöst. In Güstrow kamen am Dienstagabend Hunderte Menschen zu einem stillen Gottesdienst zusammen. Viele legten vor der Marienkirche Kerzen, Blumen und Stofftiere nieder – ein stilles Zeichen der Trauer, der Fassungslosigkeit und des Mitgefühls für die Familie in diesem unermesslichen Schmerz.
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