Startseite Allgemeines Tragikomische Bigfoot-Jagd endet fatal: Zwei Männer im Wald aufgefunden
Allgemeines

Tragikomische Bigfoot-Jagd endet fatal: Zwei Männer im Wald aufgefunden

rajib (CC0), Pixabay
Teilen

Im tiefsten Dickicht des Gifford Pinchot National Forest im US-Bundesstaat Washington endete die Suche nach dem legendären „Bigfoot“ auf tragische Weise: Zwei Männer aus Portland, Oregon, wurden tot aufgefunden – offenbar Opfer von eisigen Temperaturen und mangelnder Outdoor-Kompetenz. Die BBC berichtete darüber und berief sich auf die örtlichen Behörden, die wohl einen etwas anderen Einsatz erwartet hatten.

Die unerschütterlichen Bigfoot-Jäger hatten sich an Weihnachten aufgemacht, um das nordamerikanische Fabelwesen zu entlarven. Doch anstatt pelziger Beweisstücke hinterließen sie nur ratlose Verwandte, die schließlich Alarm schlugen. Eine dreitägige Rettungsaktion – oder besser gesagt, Bergungsmission – wurde eingeleitet, bei der über 60 Freiwillige, Suchhunde und sogar Flugzeuge beteiligt waren. Die Bedingungen? Brutal kalt und wenig einladend, wie auch die Behörden in ihrer Pressemitteilung betonten.

„Bigfoot“ und die haarsträubende Jagd

Das gesuchte Fabelwesen „Bigfoot“, liebevoll auch „Sasquatch“ genannt, bedeutet in der Sprache der indigenen Bevölkerung so viel wie „stark behaarter Mensch“ oder „haariger Riese“. Doch trotz der imposanten Beschreibung scheint der mystische Waldbewohner besser für die Natur ausgerüstet zu sein als seine Jäger. Während er angeblich seit Jahrzehnten Sichtungen in Kanada und den USA genießt, ließen die beiden Abenteurer die Schlagzeilen diesmal ganz ihm.

Strafen für Bigfoot-Angriffe – zumindest, wenn man ihn findet

Skamania County, wo die Männer gefunden wurden, nimmt den Schutz des sagenhaften Sasquatch übrigens erstaunlich ernst: Wer es schafft, einen „Bigfoot“ zu verletzen, riskiert ein Jahr Gefängnis oder eine saftige Geldstrafe von 1.000 Dollar. Da fragt man sich, ob der haarige Riese selbst in diesen kalten Nächten mitleidig aus seinem Versteck geschaut hat – oder einfach nur froh war, nicht entdeckt zu werden.

Ob Bigfoot in Zukunft wieder weniger menschliche Besucher ertragen muss, bleibt unklar. Fest steht jedoch: Die nächste Expedition sollte lieber mit Thermoskanne, dicken Jacken und einem Kompass starten.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Streit um Trumps Wahlgesetz: Das steckt hinter dem SAVE America Act

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, vorerst keine weiteren Gesetze zu unterschreiben, solange...

Allgemeines

Familie eines verletzten Mädchens verklagt OpenAI nach Schulmassaker in Kanada

Nach einem der tödlichsten Schulmassaker in der Geschichte Kanadas hat die Familie...

Allgemeines

„Ich will einfach nur schlafen“ – Luftangriffe erschüttern iranische Städte

Nach zehn Tagen anhaltender Angriffe durch Israel und die USA berichten Bewohner...

Allgemeines

Video von Kai Trump sorgt für Kritik in sozialen Netzwerken

Kai Trump, die Enkelin von US-Präsident Donald Trump, steht derzeit wegen eines...