Das gilt auch für diese Crowdinvestingprojekt der Trendhaus Gruppe in Wien. Hinzukommt, dass Anleger im Falle einer rechtlichen Auseinandersetzung mit dem Unternehmen Trendhaus dann sicherlich gezwungen wären, ihre Rechte und möglichen Ansprüche gegen das Unternehmen in Österreich durchzusetzen. Teuer und langwierig.
Emittent ist hierbei das Unternehmen: Brünnerstraße 247, Immo GmbH, Biberhaufenweg 10/1/7, 1220 Wien, Daten der Unternehmensgruppe unter www.trendhaus.at abrufbar, eingetragen im Firmenbuch Wien des Handelsgericht Wien unter der Nummer FN 451762 g.
Das Projekt ist aus unserer Sicht schon deshalb nicht empfehlenswert für deutsche Anleger. Auch das Unternehmen weist im Vermögensanlagen Informations Blatt auf nachfolgendes hin:
„Es besteht das Risiko des Totalverlusts des Vermögensanlagebetrags. Individuell können dem Anleger zusätzliche Vermögensnachteile, z.B. aus einer etwaigen Darlehensfinanzierung des Investments oder durch Kosten für Steuernachzahlungen, entstehen. Das maximale Risiko des Anlegers besteht in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Anlegers führen kann. Die Vermögensanlage ist allenfalls als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet.“
Einen weiteren Hinweis warum man hier von einer Investition als Anleger Abstand nehmen sollte, findet man dann ebenfalls im Vermögnes Anlagen Informationsblatt: „Aus dem letzten aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2016 ergibt sich ein negatives bilanzielles Eigenkapital, somit ist der Verschuldungsgrad wirtschaftlich nicht aussagekräftig. Rechnerisch ergibt sich ein Verschuldungsgrad von -4.171,05 %.“
Alleine der Hinweis auf das negative Eigenkapital sollte dann natürlich auch sagen „Finger weg“ von diesem Investment. Einen Hinweis auf die 2017er Zahlen gibt es nicht, obwohl diese doch eigentlich dem Unternehmen bereits im Groben sicherlich bekannt sein sollten.
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