Ab Sonntag könnte für 170 Millionen Amerikaner Schluss mit lustigen Tänzen, Verschwörungstheorien und „Day in my life“-Vlogs sein. Denn das neue „Verkauf-oder-Verbot“-Gesetz tritt in Kraft, und bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass TikTok rechtzeitig einen neuen, nicht-chinesischen Besitzer findet.
Der Oberste Gerichtshof hat das Gesetz bestätigt – damit rückt das Verbot immer näher. Aber was genau passiert jetzt? Wird TikTok einfach abgeschaltet? Wird Trump es retten? Und wie viele Amerikaner googeln gerade „Wie benutzt man einen VPN?“
Hier sind die wichtigsten Fakten – und Spekulationen.
Wahrscheinlich nicht sofort. Experten gehen davon aus, dass Apple und Google TikTok am Sonntag aus ihren App-Stores entfernen müssen. Wer die App bereits hat, kann sie wohl noch eine Weile nutzen – aber ohne Updates wird sie früher oder später so buggy wie Facebook für Boomer.
Gerüchten zufolge könnte TikTok sich aber auch selbst den Stecker ziehen und Nutzer direkt auf eine Info-Seite zum Verbot weiterleiten. Wer also ohne Unterbrechung weiter doomscrollen will, sollte sich schon mal nach einem VPN umsehen.
Offiziell geht es um nationale Sicherheit. US-Politiker befürchten, dass China durch TikTok Nutzerdaten sammeln oder Propaganda verbreiten könnte. Beweise dafür gibt es zwar nicht, aber allein die Möglichkeit reicht aus, um TikTok in den Handelskrieg einzubeziehen.
Das Gesetz zwingt TikTok daher, sich von seiner chinesischen Muttergesellschaft ByteDance zu trennen – oder zu verschwinden.
Ironischerweise war das TikTok-Verbot ursprünglich Trumps Idee. Jetzt, da es Realität wird, ist er plötzlich dagegen – vermutlich, weil die junge Wählerbasis TikTok liebt.
Trump könnte das Verbot um 90 Tage verschieben, um Zeit für einen Verkauf zu gewinnen. Außerdem sitzt TikTok-CEO Shou Chew bei seiner Amtseinführung wohl in der ersten Reihe – ein Zeichen dafür, dass der neue Präsident ernsthaft über eine Rettung der App nachdenkt.
Ein Konsortium um den Ex-Dodgers-Besitzer Frank McCourt hat ein Angebot gemacht. Auch Elon Musk wird als möglicher Käufer gehandelt – was bedeuten könnte, dass TikTok bald „XTok“ heißt und ein völlig unbrauchbares neues Design bekommt.
Das Problem? China will die berühmte „For You“-Algorithmus-Formel nicht verkaufen. Das heißt, selbst wenn TikTok einen neuen US-Besitzer bekommt, könnte es sich völlig anders anfühlen – quasi TikTok ohne Magie.
Ob TikTok wirklich abgeschaltet wird oder nur langsam dahinsiecht, bleibt unklar. Sicher ist nur: Millionen Amerikaner stehen vor der schwierigen Entscheidung, ob sie sich bei YouTube Shorts oder Reels ein neues digitales Zuhause suchen – oder doch lieber lernen, wie ein VPN funktioniert.
Also: Genießt eure letzten TikTok-Tage – oder zieht nach Kanada.
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