In Thailand ist ein ehemaliger Regierungschef von allen Anklagepunkten freigesprochen worden. Ein Gericht in Bangkok entschied, dass die vorgebrachten Vorwürfe nicht ausreichen, um eine Verurteilung zu rechtfertigen.
Hintergrund des Verfahrens
Dem früheren Ministerpräsidenten war Amtsmissbrauch sowie Pflichtverletzung während seiner Amtszeit vorgeworfen worden. Die Staatsanwaltschaft hatte behauptet, bestimmte Entscheidungen hätten dem Land erheblichen wirtschaftlichen Schaden zugefügt. Der Ex-Regierungschef hatte die Anschuldigungen stets zurückgewiesen und von politisch motivierten Verfahren gesprochen.
Urteil und Reaktionen
Das Gericht folgte nun dieser Argumentation teilweise und sah keine ausreichenden Beweise für ein Fehlverhalten. Der Freispruch wurde im Gerichtssaal von Anhängern mit Erleichterung aufgenommen. Oppositionsvertreter kritisierten das Urteil hingegen und sprachen von einem Rückschlag im Kampf gegen Korruption.
Politische Bedeutung
Der Freispruch könnte auch politische Folgen haben: Beobachter sehen darin eine mögliche Stärkung des Einflusses des ehemaligen Ministerpräsidenten und seiner Partei im thailändischen Machtgefüge. Gleichzeitig dürfte die Entscheidung die ohnehin gespaltene politische Landschaft weiter polarisieren.
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