Die Zahl der Rechtsanwaltskanzleien, mit denen wir in den vergangenen Jahren im Zusammenhang mit der TGI AG zu tun hatten, ist inzwischen kaum noch überschaubar. Immer wieder tauchten neue anwaltliche Vertreter auf, wenn es um die Interessen der beteiligten Personen und Unternehmen ging.
Zuletzt meldete sich in der vergangenen Woche die Hamburger Kanzlei SBS Legal bei uns. Rechtsanwalt Wallot legitimierte sich gegenüber unserer Redaktion als anwaltlicher Vertreter von Helmut Kaltenegger.
Für uns ist diese Information durchaus von Bedeutung, denn wir führen derzeit selbst eine rechtliche Auseinandersetzung mit Herrn Kaltenegger. Entsprechend wichtig ist es zu wissen, welche Kanzlei ihn aktuell in dieser Angelegenheit vertritt.
Interessant könnte diese Information allerdings auch für zahlreiche deutsche Kunden und Anleger der TGI AG sein. Viele von ihnen beschäftigen nach wie vor Fragen zu ausstehenden Auszahlungen, nicht erfolgten Goldlieferungen und dem Verbleib ihrer investierten Gelder.
Möglicherweise könnte die Kanzlei SBS Legal auch für diese Betroffenen ein Ansprechpartner sein. Ob Rechtsanwalt Wallot beziehungsweise seine Kanzlei Helmut Kaltenegger auch in entsprechenden Anlegerangelegenheiten vertritt, ist uns derzeit allerdings nicht bekannt.
Dennoch sollten betroffene Anleger aus unserer Sicht jede rechtlich sinnvolle Möglichkeit nutzen, um Klarheit darüber zu erhalten, was mit ihrem Geld geschehen ist, welche Ansprüche bestehen und wann gegebenenfalls mit einer Auszahlung oder Goldlieferung gerechnet werden kann.
Auch für Rechtsanwälte, die bereits Anleger im Zusammenhang mit der TGI AG vertreten, könnte unsere Information von Interesse sein. Schließlich kann die Kenntnis aktueller anwaltlicher Vertretungsverhältnisse bei der weiteren Bearbeitung entsprechender Mandate hilfreich sein.
Eine interessante Randnotiz gibt es übrigens noch: Die Hamburger Kanzlei ist uns keineswegs unbekannt. Wir kennen sie bereits aus dem damaligen Vorgang rund um OneCoin, seinerzeit noch unter der Bezeichnung SUS Law.
Wir werden die weitere Entwicklung rund um die TGI AG, Helmut Kaltenegger und die offenen
https://www.justice.gov/usao-sdny/pr/co-founder-multi-billion-dollar-cryptocurrency-pyramid-scheme-onecoin-pleads-guilty
https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/kryptowaehrung-onecoin-skandal-staatsanwaltschaft-klagt-drei-beschuldigte-an/26664874.html
https://www.diebewertung.de/wp-content/uploads/2026/09/OneCoin_Broschuere_International_2026-1.pdf
SUS Law ist ja auch nicht so der schönste Name, wenn man mal im Stowasser nachschaut, was das lateinische Wort „sus“ bedeutet. Bzw. heute geht das ja leichter im Internet.
Aber das ist gar nicht der Grund für mein Posting, sondern, dass ich mir Sorgen mache, wie die SBS-Rechtsanwälte zu ihrem Geld kommen, da doch die Konten der TGI alle gesperrt sind. Das haben die hoffentlich bei der Auftragserteilung dazugesagt, sonst wäre das ja Betrug.