Ein tragischer Zwischenfall an der Westküste Teneriffas hat am Wochenende drei Menschen das Leben gekostet. Wie der Notdienst der Kanarischen Inseln mitteilte, wurden mehrere Personen an einem beliebten Naturschwimmbecken bei Los Gigantes (Gemeinde Santiago del Teide) von einer Riesenwelle überrascht und ins Meer gerissen. Drei Menschen wurden verletzt, eine weitere Person wird noch vermisst.
Bei den Todesopfern handelt es sich laut Behörden um zwei Männer und eine Frau. Eine Frau erlitt einen Herzstillstand, konnte jedoch durch Sanitäter reanimiert und per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.
Einigen Betroffenen gelang es, sich aus eigener Kraft an Land zu retten, wie lokale Medien berichten.
Behörden hatten vor gefährlichen Wellen gewarnt
Bereits vor dem Vorfall hatten die Behörden auf den Kanarischen Inseln vor besonders hohem Wellengang gewarnt. Der staatliche Fernsehsender RTVE berichtete, dass entsprechende Warnungen frühzeitig veröffentlicht worden seien.
Die Region Los Gigantes ist bekannt für ihre dramatischen Felsklippen und die beeindruckende Natur – und gerade deshalb ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen.
Der tragische Vorfall erinnert an ein ähnliches Ereignis vom 8. November, als ebenfalls mehrere Menschen auf Teneriffa von Riesenwellen ins Meer gespült wurden – darunter viele französische Touristen. Auch damals gab es drei Todesopfer.
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