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Tarifgespräche bei VW: Viel Gerede, keine Ergebnisse

renehesse (CC0), Pixabay
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Auch die vierte Runde der Tarifverhandlungen bei Volkswagen brachte … genau gar nichts. Nach über sechs Stunden intensiver Diskussion, vermutlich mit literweise Kaffee und einer Menge PowerPoint-Präsentationen, verkündeten die Verhandlungsführer von VW und IG Metall das Ergebnis: „Wir hatten eine konstruktive Atmosphäre.“ Übersetzt heißt das: „Wir sind uns in keinem Punkt einig.“ Aber keine Sorge, nächste Woche geht’s weiter – denn wer braucht schon schnelle Lösungen, wenn man endlos verhandeln kann?

Warnstreik: Vier Stunden für die gute Sache

Während die Führungsetage in Wolfsburg um Kompromisse rang, legten die Beschäftigten in den Werken kurzerhand die Arbeit nieder. Vier Stunden lang herrschte Stillstand – gerade genug Zeit, um mal durchzuatmen und darüber nachzudenken, wie sehr man sich eigentlich wünscht, dass dieser Streit endlich ein Ende findet.

VW: Bitte 10 % weniger verdienen, danke!

Volkswagen fordert von seinen Mitarbeitern, die Gürtel enger zu schnallen: Eine Lohnkürzung von 10 Prozent steht im Raum. Und falls das nicht reicht, wird mit der Abrissbirne gedroht – sprich: Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen. Schließlich, so argumentiert VW, sei der Konzern in einer schwierigen Lage. Schwer zu sagen, ob die schwierige Lage etwas mit den Milliarden-Investitionen in Elektroautos oder den gescheiterten SUV-Modellen zu tun hat.

IG Metall: Nicht mit uns!

Die IG Metall hat hingegen ihre eigenen Vorstellungen. Sie fordert den Erhalt aller Standorte und eine Beschäftigungsgarantie für die 130.000 Mitarbeiter. Und Lohnkürzungen? Da winkt die Gewerkschaft nur milde ab. „Kürzen? In diesen Zeiten? Vielleicht lieber bei den Managergehältern anfangen,“ scheint die Botschaft zu sein.

Wie geht es weiter?

Die Verhandlungen sollen nächste Woche fortgesetzt werden – mit noch mehr konstruktiver Atmosphäre, vielleicht einem neuen Catering und garantiert ohne nennenswerte Fortschritte. Man darf gespannt sein, ob die nächste Runde ein besseres Ergebnis bringt oder ob sich beide Seiten erneut mit Worten wie „wertschätzender Austausch“ und „Kompromissbereitschaft“ über Wasser halten. Bis dahin bleibt den Beschäftigten immerhin Zeit, für weitere vier Stunden die Arbeit niederzulegen.

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