Steuer-Razzien beginnen

Am Wochenende startete die erste Großrazzia bei möglichen deutschen Steuerhinterziehern mit Schwarzgeld-Konten in Luxemburg.

Die Ermittler suchten Büros einer Vermögensberatungsgesellschaft in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern auf. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Bei der Planung der Razzien gegen die rund 3000 Steuersünder kam es jedoch zu einer ersten Panne. Erste Durchsuchungen sollte es eigentlich an diesem Montag geben. Wegen Abstimmungsproblemen sei der Termin dann aber kurzfristig in den November verschoben worden. Doch durch ein Leck waren schon zahlreiche Behörden und Anwälte schon seit Mitte der Woche eingeweiht. In einer Notaktion seien Steuerfahnder seit vergangenem Freitag kurzfristig ausgerückt, um zu retten, was noch zu retten ist.

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