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Staatsanwaltschaft München – wird hier nicht mit 2erlei Maß gemessen?

SplitShire (CC0), Pixabay
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Natürlich hört man in der Medienlandschaft jeden Tag neue Nachrichten über den WIRECARD Skandal. Jenem Unternehmen aus Aschheim bei München, das einst zu den Börsenlieblingen gehörte.

Das ist vorbei, seitdem nun wohl klar ist, dass fast 2 Milliarden Euro fehlen. Festgenommen hatte man den Vorstands Chef Markus Braun, ihn aber nach Zahlung einer Kaution in Höhe von 5 Millionen Euro dann wieder auf freien Fuß gesetzt.

Einen fatalen Eindruck, den die bayerische Justiz da beim Bürger hinterlässt, „hast du nur genug Geld, musst du nicht in den Knast“. Nachdem nun immer mehr neue Nachrichten aus dem Hause Wirecard ans Tageslicht kommen und es erneut eine Razzia gab, fragt sich der normale Bürger natürlich, ob es nicht Zeit wäre, die Kaution zu wiederrufen und Markus Braun in Gewahrsam zu nehmen?

Markus Braun, der langjährige CEO, wurde nun nachträglich sogar fristlos gefeuert. Wenn man das alles sieht und hört, stellt sich immer mehr die Frage, warum der Chef nicht in Untersuchungshaft sitzt. Bei „Dieselgate“ war das für den seinerzeitigen Audi-Vormann Rupert Stadler selbstverständlich.

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