Bei den anhaltenden Massenprotesten im Iran sind nach Angaben eines Regierungsvertreters bislang etwa 2.000 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Quelle berichtete, befinden sich unter den Toten sowohl Zivilisten als auch Mitglieder der Sicherheitskräfte.
Die Proteste, die am 28. Dezember ihren Anfang nahmen, hatten sich zunächst aus Unzufriedenheit über die wirtschaftliche Lage entwickelt. Im weiteren Verlauf richteten sich die Demonstrationen zunehmend auch gegen die politische Führung der Islamischen Republik.
Die Behörden machten für die Gewalt vor allem „Terroristen“ verantwortlich – eine Formulierung, die von offiziellen Stellen häufig verwendet wird, um regierungskritische Gruppen pauschal zu diskreditieren. Unabhängige Überprüfungen der Opferzahlen oder der genauen Umstände sind derzeit nicht möglich.
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