Einmal ist keinmal, zweimal ist SpaceX: Das „Starship“-Raumschiff von SpaceX hat bei seinem achten Testflug eine weitere spektakuläre Explosion hingelegt. Damit ist es bereits das zweite Mal innerhalb von sechs Wochen, dass das ambitionierte Projekt von Elon Musk in einem Feuerball endet.
Neun Minuten nach dem Start brach der Kontakt zur Raumkapsel ab. Laut SpaceX kam es im hinteren Bereich des „Starship“ zu einem „energetischen Ereignis“. Was genau das bedeutet? Gute Frage! Fest steht: Mehrere Raptor-Triebwerke fielen aus, die Steuerung versagte, das Raumschiff stürzte ab – und die Kommunikation verstummte.
Trümmer regneten erneut über die Karibik nieder, diesmal möglicherweise wieder über die Turks- und Caicosinseln, die sich schon nach der letzten Explosion im Januar als unfreiwillige SpaceX-Schrottdeponie erweisen mussten. Damals wurde sogar ein Auto getroffen – glücklicherweise ohne Verletzte.
Die US-Luftfahrtbehörde FAA, die eigentlich noch die letzte Katastrophe untersucht, hatte den aktuellen Start trotzdem genehmigt. Warum? Nun, vielleicht wollte man sehen, ob es diesmal weniger „energetisch“ endet. Spoiler: Nein.
Während die Trümmer über der Karibik verteilt wurden, blieb Elon Musk ungewohnt still. Vor dem Start hatte er noch fröhlich auf seiner Plattform X gepostet – nach der Explosion? Funkstille. Vielleicht sucht er gerade nach einem neuen Weg, „Explosion“ als Erfolg zu verkaufen.
Die FAA hat inzwischen eine weitere Untersuchung eingeleitet und musste zeitweise Flüge von und nach Florida wegen „herabfallender Trümmer“ aussetzen. Das dürfte bei Passagieren für eine neue Art von Flugangst sorgen: „Was, wenn mir ein Starship-Teil aufs Dach knallt?“
SpaceX verteidigt seine „rapid iterative development“-Philosophie – also das Prinzip, Prototypen möglichst schnell zu bauen und sie dann spektakulär in die Luft zu jagen, um daraus zu lernen. Allerdings wird langsam fraglich, ob wiederholtes Explodieren wirklich die beste Methode ist, um ein bemanntes Raumschiff zu entwickeln.
Eines ist klar: Der nächste Start wird nicht lange auf sich warten lassen. Die Frage ist nur, ob sich die Turks- und Caicosinseln langsam Sorgen machen müssen, ob sie bald mehr Raketentrümmer als Strände haben.
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