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S&P: EZB soll helfen

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Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) verlangt wegen der Unruhen an den Anleihemärkten das Eingreifen der EZB in den Bondmarkt.

Chefökonom für Europa der Ratingagentur, Jean-Michel Six, sagte: „Wir brauchen jemanden, der interveniert. Der einzige Feuerwehrmann, der uns schnell aus dem brennenden Haus tragen kann, ist die EZB, die seit Beginn der Krise bei der Beruhigung der Märkte eine bewundernswerte Rolle gespielt hat.“ Die Europäische Zentralbank (EZB) entscheidet heute Nachmittag über den weiteren Kurs. Zuletzt waren immer wieder Forderungen laut geworden, die Währungshüter sollten wieder Staatsanleihen europäischer Schuldenländer kaufen. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Derzeit geraten Spanien und Italien immer stärker unter Druck. Die Zentralbank mit ihrer theoretisch (und praktisch?) unbegrenzten finanziellen Stärke ist letztlich als einzige dazu in der Lage, entsprechend aufzutreten als Käufer und damit die Märkte wieder zu beschwichtigen. Deutschland steht weiteren Staatsleihenkäufen neben anderen Kritikern ebenfalls eher skeptisch gegenüber. Die EZB kaufte seit Mai 2010 für etwa 74 Milliarden Euro Staatsanleihen von Schuldenländern.

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